Montag, 24. Februar 2014

Die wahrscheinlich vorletzte der letzten Vorstellungen ...

Wie eine Diva, die immer wieder Abschiedvorstellungen gibt, poste ich regelmäßig mein letztes Paar Handschuhe der Saison. Am besten, ich gebe das auf und oute mich als Ganzjahr-Handschuhstrickerin.

Hier meine Knöpfchenstulpen. Die Vorlage stammt aus der Knitty und ist hier zu finden: Spatterdash wristwarmers. Auf deutsch übersetzt heißt das wohl soviel wie "Gamaschen-Pulswärmer".


Design: Dagmar Mora

Für diese Stulpen habe ich eine Wolle verwendet, die seit Ewigkeiten im Schrank geschlummert hat, nämlich diese. Eigenhändig mit Brausepulver (KoolAid) gefärbt und danach wegen der ziemlich erschreckend grellen Streifen in die Schublade gesteckt. Natürlich habe ich die Wolle nicht aufgebraucht. Wahrscheinlich gibt es noch das eine oder andere Paar Socken oder mal einen Ringelteddy, oder ein anderes Knuddeltier.
Die Pulswärmer von Dagmar Mora sind einfach zu stricken und sehr gut an die Handgröße anzupassen. Ein wenig aufwendig ist nur das Annähen der vielen kleinen Knöpfe. Aber dafür sind die Dinger auch wirklich lustig und sehen gut aus.

Kürzlich sind nun noch diese Stulpen entstanden:


Design: Julia Mueller

Das Design "Eve" von Julia Müller habe ich schon zweimal gestrickt. Einmal für Martina / Teerose (hier zu sehen) und einmal für meine Freundin Neda; die habe ich damals nicht fotografiert. Beide waren ohne Perlen. Jetzt habe ich zum ersten Mal die vorgesehenen Perlen mit eingestrickt und finde das Design sehr schön.
Sollte man glauben, dass ich die Wolle für diese Stulpen aus einer "Bad-Taste-Tauschkiste" gezogen habe? Ja, was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall. Ich habe nur etwas mehr als 50 Gramm verbraucht. Das Design sieht eigentlich Fingerhandschuhe vor, aber ich habe diesmal lieber Stulpen gestrickt, die ich das ganze Jahr über tragen kann - auch mal im Urlaub, wenn es abends kühl ist.

Apropos Uhl:



Das ist die Eule Ulla, die vielleicht manch einem bekannt vorkommt. Ihr Prototyp ziert den Titel der Zeitschrift "Fantastische Häkelideen, Sonderheft Amigurumi". Ich habe das Heft wegen der Eule gekauft und bin nicht sicher, ob ich noch ein zweites Design daraus nachstricken werde. Es gibt meiner Meinung nach hübschere Knuddeltierchen als Amigurumis, an denen immer alles betont rund und kurz sein muss.
Befremdet hat mich in diesem Heft die Anleitung zur Herstellung einer Büschelmasche. Man glaubt es nicht, aber diese Masche, die aus drei zusammen abgemaschten Stäbchen besteht (und in meinen alten Handarbeitsbüchern ist die Büschelmasche auch als drei zusammen abgemaschte Stäbchen beschrieben, das muss reichen), ist im Sonderheft Amigurumi auf einer Doppelseite mit sage und schreibe 17 Fotos erklärt. Das ist für mich nicht mal mit dem Schlagwort "Tutorial für Anfänger" zu entschuldigen, das ist pure Seitenschinderei. Aber was solls, die Eule ist nett und vielleicht mache ich doch auch noch eine Giraffe.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Nähversuche

Zu meinen (sicherheitshalber bisher hier nicht veröffentlichten) Vorsätzen für dieses Jahr gehört, wieder etwas mehr zu nähen. Schließlich habe ich es irgendwann mal ganz gut gekonnt. Warum also nicht wieder.

Begonnen habe ich mit Taschen. Seit langem habe ich ein "Taschenheft" aus einer Patchwork-Serie, es heißt "Patchwork Spezial". Daraus habe ich mir für den Anfang ein ganz einfaches Taschenmodell ausgesucht.
Die Tasche hat zwei Vorteile. Erstens kann ich sie wirklich gut brauchen (dazu komme ich gleich), zweitens konnte ich sie nacharbeiten, ohne Material kaufen zu müssen. Mein Stoffrestelager würde aus allen Nähten platzen, wenn es denn welche hätte ... Das Außenmaterial ist ein Abfallstück von einem Duschvorhang und daher wasserdicht. Das Innenmaterial ist ein dünner buntgestreifter Stoffrest, den ich mit Bügeleinlage verstärkt habe.

Das ist die Tasche, und sie ist richtig groß:



Das Modell heißt "Schmetterlingstasche", vermutlich wegen der Form: An dem schmalen Trägerstück hängt ein angekrauster Beutel, der für richtig viel Platz in der Tasche sorgt. Jetzt habe ich einen praktischen Behälter fürs Duschen auf dem Campingplatz. Je nach Campingkultur und Standard des Platzes findet man nämlich in der engen Duschkabine gerade mal einen einzigen Haken, und der ist auch noch so angebracht, dass alles, was man dranhängt, während des Duschens nass wird. Manche Campinggäste lösen das Problem, indem sie im Bademantel zum Waschhaus pilgern, aber damit habe ich mich nie anfreunden können. Ich bringe lieber meine Klamotten in einem wasserdichten Beutel unter. Dieser ist nun garantiert groß genug, lässt sich richtig weit aufmachen und hält alles trocken. Der Knopf ist bloß Verzierung - die Tasche hat keinen Verschluss, sie ist ja nur als Transportbeutel gedacht.

Die andere Seite:



Das kleine Täschchen habe ich noch dazugenäht, es ist ebenfalls gefüttert und mit einfachem Klettband zugedrückt. Man kann es mit Karabinerhaken an der Tasche festmachen und, wenn man eine hat, die Armbanduhr hineintun oder den Schlüssel fürs Wohnmobil.

Nachdem ich diese Arbeit beendet hatte, war ich schon ein klein wenig stolz auf mich und wollte am liebsten sofort mit der nächsten Tasche beginnen. Das Modell ist ebenfalls aus dem Patchwork-Spezialheft und heißt dort "LuLu", warum auch immer - irgendwie muss es ja heißen:


Die LuLu

... ist eine Umhängetasche in der Form eines flachen Beutels, der einfach oben umgeklappt wird. Auch diese Tasche besteht aus zwei Schichten, die beide verstärkt sind; die obere Schicht mit einem Bügelvlies, das ein wenig "aufpolstert", die Futterschicht mit einfacher Versteifung. Die fertige Tasche ist so stabil, dass sie aufrecht steht.



In umgeklapptem Zustand ähnelt das Teil einer Jagdtasche und hat etwa DIN A 4-Format. Der Träger besteht aus einem Stück Gurtband, auf den eine silberfarbene Sariborte aufgenäht ist. Leider sieht man das Silbergewebe auf dem Foto nicht so gut. Ich habe ein paar Rollen Sariborten hier liegen, die mir meine wunderbaren Töchter mal zu irgendeinem Anlass geschenkt haben.



Der Stoff für die Tasche ist übrigens ebenfalls ein Rest von einer Weste. Es ist Kunstseide mit Stickerei und Applikation, die von Pflaumenblau bis Dunkellila changiert. Dazu passt die schwarze Spitzenborte (ebenfalls ein Rest) und das helle Spitzenband zum Verschluss der Tasche. Beide Spitzen habe ich aus einer Restetüte, die ich für ein paar Ocken in der Stoffburg Fulda gekauft habe. Die Stoffburg Fulda kann ich übrigens sehr empfehlen! Die führen neuerdings sogar Noro-Wolle und die bekannten Viren fliegen dort überhaupt seeeehr tief!!


Zwei wichtige Punkte, die ich mir merken muss

... für zukünftige Taschen nämlich.
Für Strickanleitungen wird hin und wieder empfohlen, einfach anzufangen, auch wenn man Teile der Anleitung nicht versteht, weil sich vieles beim Arbeiten von selbst erschließt. Beim Nähen funktioniert das nicht. Man braucht ein gewisses räumliches Vorstellungsvermögen und fängt mit dem Nähen besser wirklich erst an, wenn man die Konstruktion verstanden hat. Was mir bei der Lulu-Tasche ehrlich gesagt anfangs etwas schwerfiel, weil ich die verwirrenden Schemazeichnungen nicht peilte. Man will ja zwei ineinander gesteckte Hohlformen haben und alle Nahtzugaben sollen zwischen den Hohlformen zu liegen kommen - erst mal gar nicht so einfach. (Für zukünftige LuLus habe ich mir meine eigene Zeichnung jetzt dahebengemalt!)

Und zweitens - ganz wichtig! - Tasche anprobieren!! Und zwar am besten mit etwas drin - das sieht u.U. wieder ganz anders aus als die leere Tasche! (Ich habe mal die Empfehlung gelesen, ein Probemodell aus Papier zu machen - das halte ich für eher witzlos, wenn man überhaupt ein Taschenmodell "probiert", sollte man auch etwas hineinstecken können, um sich ein Bild zu machen!)
Das Gurtband hatte ich zum Beispiel erst viel zu lang und musste blutenden Herzens ein Stück von der schönen Sariborte wieder abschneiden. Den Überschlag der Tasche hatte ich hingegen erst mal zu kurz vorgesehen, nämlich so, wie es in der Anleitung stand - als ich mit der Tasche probehalber zum Spiegel ging, stellte ich fest, dass ein längerer Überschlag besser aussah, was bedeutet, dass die Tasche nicht mehr wie im Original Hochformat hat, aber mir gefällt es so. Sinnvoll wäre auch gewesen, das Gurtband schon am Boden der Tasche festzunähen; dann wäre sie belastbarer, als sie jetzt ist. Andererseits wäre das eine verdammt schwierige Näharbeit geworden, denn auch mit dem Freiarm kommt man nicht soweit in die Tiefe.

Insgesamt gefällt mir die LuLu-Form gut, man kann sich auch zum Dekorieren und Verschließen noch vieles ausdenken. Ich denke, es gibt bald noch eine weitere Tasche.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Vorsätze und so

Gute Vorsätze zum Jahreswechsel habe ich mir schon lange abgewöhnt. Ich reduziere den Fleischkonsum und will ihn noch weiter reduzieren, aber das schon seit November oder so. Im bezug auf das Hinterzimmer habe ich allerdings beschlossen, die Strickliste weiterzuführen. Damit habe ich letztes Jahr bei Gründung der Ravelry-Gruppe 13aus13 (siehe hier) begonnen und es hat sich als sehr sinnvoll erwiesen. Ich schreibe mir auf eine Liste (ein simples Word-Dokument), was ich in nächster Zeit stricken will und aus welcher Wolle, die ich im Bestand habe. Die Liste kann natürlich jederzeit abgeändert werden; der Hauptzweck ist, ständig im Blick zu haben, was an Material vorhanden ist und wofür ich es gekauft habe. So vergesse ich nicht, dass ich noch gute 800 Gramm Wollmeisen in Sockenwollstärke hier liegen habe, zum Teil seit über zwei Jahren, und überdies weiß ich ziemlich genau, was ich damit machen will. Dazu kommt noch einiges an Wollmeise Lace und an handgefärbter Cobweb, die ebenfalls fest verplant ist. Solange ich diese wunderschönen, hochwertigen Garne nicht verarbeitet habe, hat es keinen Sinn, neue Wolle zu kaufen.

Es sei denn, man schiebt etwas Dringendes dazwischen und braucht dafür neue Wolle. So war es bei meinem Schwiegermuttertuch:


Design: Christine Ebers

Schwiegermama (sie ist fast 88) hat vor Jahren mal eine Zopfmusterjacke von mir gestrickt bekommen. In letzter Zeit habe ich sie ein paarmal mit einfach um die Schultern gehängter Jacke gesehen - einfach so, damit die Schultern etwas warm sind. Das brachte mich auf die Idee, ihr ein Schultertuch zu stricken. Natürlich will Schwiegermama kein dramatisches Lacemuster tragen und schon gar keine irren Farbverläufe; es soll schön schlicht, warm und kuschlig sein, aber auch kein Omagrau, sondern in einer schönen, freundlichen Farbe. Der Pflegeleichtigkeit halber ist es Sockenwolle: Denimblau von Regia.

Und was für die Farbe gilt, sollte auch für den Entwurf gelten: nichts Auffälliges und allzu Elaboriertes, aber trotzdem pfiffig. Das Tuch Henriette von Christine Ebers war genau das, was ich suchte. Ich hatte es in wenigen Tagen fertig. Das Besondere daran ist der Abschluss mit der kleinen Knopfschleife.




Eine Auftragsarbeit, die ich zwischendurch noch abzuleisten hatte. war das Stulpenpaar für meine Freundin Christiane:


Design: Jacqueline van Dillen

Ich habe diese Stulpen zweimal gestrickt. Das erste Paar war zugleich das letzte Projekt für die 13aus13-Gruppe, also mein letztes Projekt aus 2013, und stammte aus dem Buch "60 More Quick Knits" von Jacqueline van Dillen. Als ich die Stulpen bei Facebook vorzeigte, fragte mich Christiane sofort, ob ich ihr ähnliche stricken könnte. Die Blümchenapplikationen sind übrigens im Original nicht vorgesehen, aber ich wollte schon lange Stulpen mit Applikationen machen. Auf diesem Gebiet denke ich in Zukunft noch weiter zu experimentieren.

Da ich in diesem Winter, ebenso wie im letzten, schon etliche Paar Handschuhe und Stulpen für andere gestrickt habe - i.d.R. im Tausch gegen ein Buch, handgefärbte Wolle oder etwas anderes -, habe ich in mein Profil bei Ravelry jetzt folgenden Passus aufgenommen:

Ich habe in den letzten zwei Jahren viele Handschuhe und Handstulpen auf Bestellung gestrickt und mache das jederzeit gern wieder. Für ein Paar Handschuhe oder Stulpen wünsche ich mir einen schönen Strang handgefärbte Wolle, handgefärbten Kammzug oder etwas von meiner Amazon-Wunschliste. Wolle für die Handschuhe und ggf. Anleitung müsste gestellt werden. Einfach nachfragen, wir werden uns schon einig.

Und da dies auch hier gilt, zitiere ich es auch hier. Natürlich kann ich keine zwanzig Paar Handschuhe pro Monat ausstoßen, aber davon ist ja keine Rede. Die ca. fünf Aufträge pro Wintersaison, die ich abgeleistet habe, sind immer sehr nett und für beide Seiten zufriedenstellend gelaufen.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Stöckchen

Heute morgen habe ich festgestellt, dass bei Kerstin schon seit Ende November ein Stöckchen für mich liegt .. peinlich, aber nun habe ich es schnellstens aufgelesen und beantworte alle Fragen:

1. Welche Handarbeitstechnik ist Deine liebste?
Früher nähen. Jetzt stricken. Wahrscheinlich wird sich das auch nicht mehr ändern.

2. Welche Handarbeitstechnik möchtest Du unbedingt noch lernen?

Unbedingt noch lernen … na ja. Ich habe im Lauf meines Lebens viele Handarbeitstechniken ausprobiert, vor allem verschiedene Arten von Stickerei, und bin wieder davon abgekommen (was nicht bedeutet, dass ich das Thema nicht irgendwann wieder aufnehme). Was ich nicht kann und gern können würde, ist Klöppeln und Weben. Klöppeln werde ich nicht lernen, weil ich in meinem Umfeld keine Einsatzmöglichkeiten für Geklöppeltes habe, und Weben wahrscheinlich auch nicht, weil das schon eher in die Nähe des Handwerks geht, also einige technische Kenntnisse und vor allem sehr viel Vorbereitungsaufwand verlangt, und zu beidem habe ich nicht mehr die Geduld. Für mich persönlich (andere mögen das anders sehen) ist es wichtiger, mich auf wenige Dinge zu konzentrieren, als immer Neues auszuprobieren und dann mit frisch erworbenem Halbwissen wieder meiner Wege zu gehen, weil es mir zu viel wird – das habe ich schon zu oft getan.

3. Welche Handarbeitstechnik würdest Du absolut nicht lernen wollen?
Eigentlich keine. Wenn ich meine alten Anna-Hefte durchblättere – ich habe welche von den frühen 70er Jahren an –, sehe ich dort oft Handarbeiten vorgestellt, bei deren Anblick ich spontan sagen möchte: „Nie im Leben würde ich das anrühren!“ Dabei handelt es sich meist um „Nackenbeißer“ wie Petitpoint, Bindlochstickerei oder Nadelspitze, bei denen man stundenlang in krummer Haltung über dem Stickrahmen sitzt, um ein paar Quadratzentimeter Stoff zu verzieren. Aber ich achte und bewundere das alles, ich würde mich auch damit beschäftigen, wenn ich unendlich viel Zeit hätte und die Ergebnisse für mich verwendbar wären.

4. Wie sieht dein perfektes Silvester aus?
Bisher haben es meine Töchter immer geschafft, Silvester mit uns zu feiern, und obwohl ich das natürlich nicht ein Leben lang erwarten kann, ist es für mich derzeit die perfekte Form. Ich muss nicht zu Hause sein; wir waren auch schon über Silvester zusammen verreist; aber immer haben wir ein schönes Essen zusammen gehabt und dann bis Mitternacht Karten oder etwas anderes gespielt.

5. Hast Du eine Nähmaschine? Wenn ja welche und warum ausgerechnet die?
Ich habe auf einer ganz einfachen Privileg-Maschine (der meiner Mutter) nähen gelernt und mir, als ich von zu Hause ausgezogen war, eine ganz ähnliche gekauft. Darauf habe ich zeitweise meine ganze Kleidung genäht und die meiner Töchter, als sie klein waren. Wieviel, wie kreativ und wie geschickt ich nähe, hängt nicht von der Maschine ab. Jetzt habe ich zum Beispiel eine wesentlich bessere (auch wieder eine Privileg mit einigen Zierstichen), die ich aber kaum noch benutze, außer zum Reparieren. Zu meinen guten Vorsätzen für 2014 gehört, wieder mehr zu nähen. (Ich habe sonst nur einen einzigen Vorsatz, nämlich: mehr regionale Produkte zu kaufen, am besten auf dem Wochenmarkt, was nicht ganz einfach wird, denn der nächste ist fast 20 km entfernt (der Leser/die Leserin denke sich an dieser Stelle die übliche Tirade über Monsanto)).

6. Hast Du außer einer oder mehrerer Handarbeiten noch andere Hobbies?
Schreiben natürlich, Lesen und Reisen.

7. Wenn Du garantiert immer genügend Geld für alles was Du möchtest hättest ohne dafür irgendetwas tun zu müssen, was würdest Du mit Deiner Zeit anfangen?
Dass ich bestimmte Dinge nicht oder nicht genug tue, obwohl ich sie gern täte, liegt bei mir nicht am Geld- oder Zeitmangel, sondern an anderen Rahmenbedingungen – deshalb weiß ich nicht recht, wie ich die Frage beantworten soll. Ich würde gern mehr reisen, aber mein Mann muss noch ein paar Jahre arbeiten und wir können auch nicht immer alles hier stehen- und liegenlassen, als gäbe es kein Morgen - so schön das manchmal wäre.

8. Berge oder Meer? Was ist für Dich der ideale Urlaub? (natürlich können da auch Städtereisen, Abenteuerreisen, Safaris und weiß der Geier auch genannt werden!)
Ich mache sehr gern Wanderurlaub; nicht Bergsteigen, aber richtig laufen möchte ich schon (es dürfen ruhig sechs Stunden täglich sein, das erschreckt mich nicht). Vorne Strand und hinten schöne Landschaft ist ideal für mich. Das gilt für Katalonien, das Roussillon, bestimmte Bereiche der Provence und Kroatien. In den letzten Jahren bin ich meistens allein mit meinem Mann unterwegs, und zwar mit dem Wohnmobil. Ich mache aber auch gern Städtereisen. Dieses Jahr habe ich meine erste Schiffsreise gemacht – das war nichts für mich.

9. Welche Stadt ist Deine liebste Stadt in Europa?

Ich habe an viele Städte, die ich besucht habe, spezielle und bezaubernde Erinnerungen, vor allem an bestimmte Städte in Spanien. Aber ganz besonders gefallen hat mir Prag, und zwar im Winter.

10. Wenn Dir Geld gegeben würde, um ein beliebiges Auto zu kaufen (und anschließend auch zu unterhalten!), welches würdest Du nehmen?

Kann ich nicht beantworten – Autos interessieren mich nicht besonders. Ich möchte ein Wohnmobil, das außen klein genug ist, um auf jeden Parkplatz zu passen, und innen groß genug, dass man sich auch bei strömendem Regen einige Zeit darin wohlfühlt. Aber unser Kalle ist in dieser Beziehung schon recht gut und sonst habe ich keine speziellen Wünsche.

Freitag, 13. Dezember 2013

Bishop die xte

Habe ich schon mal erwähnt, wie toll ich die Strickmaschinen-Muster von Iris Bishop finde? *ggg* Mittlerweile habe ich einen ganzen Fundus ihrer Muster beisammen, so dass die Wahl nicht leicht fällt. Aber am besten gefallen mir regelmäßig diejenigen Muster, die nicht einfach Motive aneinander reihen, sondern auch in der Breite zusammenhängen, wie dieses hier:



Es stammt wieder mal aus dem Musterbuch "Around The World" und besteht aus drei Teilen: Einmal die Randborte ganz unten, daran angeschlossen das flächige Rankenmuster und schließlich das kleinere Ärmelmuster. Alle drei Muster stammen von der Seite "Russian Influence", ein russisch inspiriertes Muster also. Für diejenigen, die das Muster vielleicht auch besitzen und nachstricken wollen, ein wichtiger Hinweis: Die untere Bordüre "Golden Floral Border" steht, jedenfalls in meiner Ausgabe des Musterbuchs, auf dem Kopf. Ich habe es zum Glück gemerkt, ehe ich anfing, die Lochkarte zu stanzen oder gar zu stricken.

Bei diesem Pullover habe ich zum ersten Mal die Ärmel direkt an das Leibteil gestrickt. Die Armausschnitte sind mehr oder weniger gerade, so dass ich fast den ganzen oberen Rand des Ärmels direkt mit Wickelanschlag an den Rumpf hängen konnte, es waren in den folgenden 12 Reihen dann noch jeweils an den Seiten ein paar Maschen dazuzuhängen. Richtig geglückt ist das Ganze nicht; so ein Ärmel kann gar nicht perfekt sitzen, weil er rechtwinklig vom Rumpf absteht. Das nächste Mal werde ich das mit ein paar verkürzten Reihen ausgleichen.
Gestrickt wie immer auf der Brother KH 830, Maschenweite 10, in den ungemusterten Teilen 8. Das Halsbündchen liegt doppelt mit einer Mäusezähnchenreihe, die Ärmelbündchen sind 2:2 gerippt (die Ärmel sind ellbogenlang), das untere Bündchen ist in Krausrippe von Hand angestrickt. Das Material ist ganz einfache Sockenwolle vom Discounter.


Die SoWoResteKiste

Ich stricke Socken immer auf der Maschine und vorwiegend für weibliche Familienmitglieder (nicht dass ich was gegen Männer hätte, aber die Selbstgestrickten sind bei den Damen anscheinend beliebter). Kaum jemals sind die Socken größer als Größe 39 und so bleibt immer ein hübscher Rest.



Damit das nicht total überhand nimmt, habe ich nun angefangen, "Zauberknäuel" zu wickeln. Ich wickle mit Hilfe der Feinwaage immer annähernd gleiche Knäuel aus mehreren Resten zusammen. Die beiden ersten Knäuel haben 39 Gramm gewogen. Das war recht gut geschätzt. Es blieb von der ersten Socke nur ein Winzrest, den ich allenfalls als Kontrastgarn noch gebrauchen kann.



An der Sockenspitze der Rest, links oben das andere Knäuel. Bei diesem Knäuel war übrigens unglücklicherweise ein Teil des Materials nicht paraffiniert - vermutlich habe ich irgendwann mal Handschuhe von Hand damit gestrickt. Das machte sich beim Stricken mächtig bemerkbar. Ich muss bei der nächsten Socke unbedingt den Paraffinstein oben aufsetzen.
Verbinden habe ich übrigens alle Teile mit dem Russian Join, damit das Garn problemlos über die Maschine läuft.
So nach und nach hoffe ich, die Reste wegarbeiten zu können. Ich muss nur darauf achten, die Baumwollgarne herauszulesen.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Ein paar Nachträge

Als Nachtrag zum letzten Eintrag hier zunächst die Hirni-Stulpen, fertig gestrickt mit dem Muster am rechten Platz, nämlich einem vollständigen Muster vorne und einem vollständigen Muster hinten:




And now to something completely different ...


... nämlich zu einem mehrfach begonnenen, verworfenen oder umgestellten Projekt. Angefangen hat es mit einer Wolle, die ich in der mittlerweile leider geschlossenen Filzwerkstatt in Bodenheim gekauft habe. Versponnen sah sie so aus:



Die Wolle ist navajogezwirnt, ich hatte ungefähr 600 Gramm davon, alles so überschlägig für Nadelstärke 4 oder 4,5. Ich hatte zunächst vor, mir eine Jacke im Modularstrick zu machen nach einer Vorlage von Drops. Ein großes Quadrat war gestrickt, dann verlor ich die Lust, außerdem kam mir just zu dieser Zeit die Herbst-Knitty in den Weg mit dem Modell Agata von Leah Chapman, das speziell für Farbverlaufswolle konzipiert ist. Das Prinzip, wie diese Jacke zusammengesetzt ist, sprach mich sofort an und ich ribbelte mein Drops-Quadrat auf und strickte statt dessen ein Agata-Mittelpanel. Allerdings musste ich den Entwurf ein wenig ändern. Ich bin nun mal eher klein und auch nicht mehr die Schlankste, wahrscheinlich würde ich mit einem Teil in ausgeprägtem Boxy-Schnitt wie ein Karton mit Beinen aussehen. Ich habe also kurzerhand an das Mittelpanel nicht, wie vorgesehen, zwei weitere breite Panels angestrickt, sondern jeweils ein schmales mit Godets aus verkürzten Reihen. Das ist übrigens auf dem Mittelstricker geschehen. Daher ging die Arbeit an dieser Weste recht flott voran.



Auf dem Bild ist (im rechten Teil) gut zu sehen, dass beidseitig des Armausschnitts je ein Keil eingestrickt ist. Die Ärmel habe ich weggelassen, da ich ohnehin mehr Westen als Jacken trage, und stattdessen an der Unterkante noch eine breite Blende angestrickt, damit das Ganze besser fällt.


Design: Leah Chapman

Tragebild habe ich leider keines (kommt vielleicht noch), aber die Weste passt ausgezeichnet und steht mir sogar. Die Vorderkante war wegen der Kraus-rechts-Blende ein wenig labberig ausgefallen, deshalb habe ich noch eine Reihe Krebsmaschen angestrickt. Ursprünglich waren drei Knopflöcher vorgesehen, aber da das oberste gerade an der umfangreichsten Stelle der Brust saß und ich einen entsprechenden Knopf ohnehin nie geschlossen hätte, habe ich es nachträglich zugenäht. Die beiden Perlmuttknöpfe sind dafür riesengroß und farblich genau passend.


Und das ungeliebte Urlaubsprojekt ...


Wieder mal war ich im Oktober mit dem Wohnmobil in Kroatien und hatte mir diesmal zum Stricken mal wieder eine Sockenvorlage mitgenommen, und zwar aus dem Buch "Twist-Socken stricken" (nein, ich verlinke kein Amazon, mach ich net und fertig!). Die Socken, die ich zu stricken plante, haben den Namen "Auf den Wellen" und sind als relativ einfach bezeichnet. Dass ich trotzdem meine liebe Not hatte, lag bestimmt nicht nur an der Anleitung; mir sind die verkürzten Reihen einfach noch nicht so vertraut und die dauernden Richtungswechsel auf einem Nadelspiel können auch recht verwirrend sein - aber so richtig prickelnd ist die Anleitung auch nicht gerade geschrieben. Ich habe mehrfach ribbeln müssen, weil ich einfach nicht verstand, was gemeint war. Jetzt sind die Socken fertig, sehen auch toll aus, aber dass sie für Größe 38/39 passend sein sollen, kann ich nicht bestätigen. Ich trage Größe 39 und obwohl ich bewusst fest gestrickt habe, sind die Socken eher weit ausgefallen.


Design: Ulrike Brüggemann

Interessant ist auch der Wollverbrauch. Das Knäuel blaue Wolle ist beinahe alle, und wenn ich Socken für mich stricke, bleibt normal eigentlich immer ein größerer Rest. Aber ich will nicht meckern. Die Socken sind wirklich nett.


Und zum Thema Anleitungen noch ...


... die "Allure" aus der Verena Herbst 2013. Overkneestrümpfe, die ich meiner jüngeren Tochter schenken wollte. Das ist nun eine krass danebengegangene Anleitung, die man allenfalls damit entschuldigen könnte, dass Strickerinnen im Besitz eines Hirns dieses vor dem Stricken einschalten und während des Durchlesens der Anleitung eingeschaltet lassen sollten. Die Strümpfe sehen an der Außenseite des Beins jeweils einen Lochmusterstreifen vor, außerdem sind an der Wade Abnahmen zu stricken, damit das Ganze sich gut ums Bein schließt.



Wer sein Hirn betriebsbereit hat, weiß natürlich, dass man bei einem solchen Design nicht beide Strümpfe gleich zu stricken hat, sondern gegengleich. Sonst ist bei einem Strumpf entweder die Lochmusterreihe innen am Bein, oder die Abnahmen für den Zwickel sind vorne statt hinten. Die Strickerin mit dem Hirn auf Sparflamme richtet sich nach der Anleitung, in der trocken steht "einen zweiten Strumpf ebenso stricken" und strickt zwei gleiche Strümpfe, bis sie am Knöchel angelangt ist und langsam merkt, dass da etwas nicht so ganz stimmt. Dann flucht die Strickerin kräftig, ribbelt bis zu den Abnahmen und machts noch einmal, und diesmal richtig. Leider gibt es auch zu den Strümpfen kein richtiges Tragefoto. Die Empfängerin ist nicht mehr so oft zu Hause, aber die Strümpfe werden jedenfalls getragen.

Mittwoch, 13. November 2013

Handwärmerchen

Petra aus dem Strickforum hat dankenswerterweise bei Ravelry eine Anleitung für maschinengestrickte Handgelenkwärmer umsonst zur Verfügung gestellt, siehe hier. Die Anleitung ist klar und verständlich geschrieben und völlig unkompliziert. Als Material empfiehlt sie Sockenwolle, wovon ja die Maschinenstrickerin reichlich herumliegen hat, weil es nun mal das Lieblingsfutter des Feinstrickers ist. Ich habe sofort mit Handstulpen für meine Tochter begonnen, passend zu ihrer neuen Mütze, dazu später. Hier die Stulpen:


Design: Ineedyarn bei Ravelry

Laut Anleitung strickt man zuerst ein flaches gemustertes Teil, anschließend separat den Daumen und hängt ihn dann für die letzten Reihen mit dem Hauptteil zusammen. Danach sind nur zwei kurze Nähte an der Innenkante der Hand zu schließen. Das Muster gehört zu den Standard-Lochkarten von Brother. Selbst bei einem so kleinen Teil hat die Maschinenstrickerin noch genug Gelegenheit, ihre Mattscheibe unter Beweis zu stellen: Ich hatte zunächst, als ich nach dem Stricken des Daumens das Hauptteil dazuhängte, dieses mit dem Bündchen nach oben gedreht. Hätte ich das Teil so beendet, hätte der fertige Daumen nach unten gezeigt, Richtung Handgelenk. Eine Handstulpe für Außerirdische sozusagen. Gott sei Dank bemerkte ich den Fehler nach wenigen Reihen. Ansonsten waren die Stulpen flott fertig. Rechnet man das Gefummel mit der Lochkarte und dem Einfädeln zweier Fäden ab, geht es genauso schnell wie Socken.

Mithin wurde sofort die nächste Stulpe in Arbeit genommen. Diesmal mit einer selbstgestanzten Lochkarte, denn ich wollte unbedingt das Muster "Härkeberga Blumenranke" aus dem Buch "Himmlische Strickideen" ausprobieren.
Selbstredend lässt die Maschinenstrickerin diese zweite Gelegenheit, ihre Mattscheibe zum EInsatz zu bringen, nicht ungenutzt verstreichen. Wie gewohnt schlug ich die benötigten 62 Maschen in der Mitte der Maschine an. Was bedeutet, dass die Maschine, intelligent wie sie ist, das Muster in der Mitte des Strickstücks anordnet. So will man das i.d.R. ja auch haben. Aber wenn man ein schmales Strickstück plant, dann möchte man doch lieber zwei vollständige Muster links und rechts als eines in der Mitte und zwei halbe an den Seiten.



Wurscht! Die Farbkombination gefiel mir ohnehin nicht. Hier der zweite Versuch. Diesmal, wie es sich gehört, ein Muster vollständig in der Mitte der Maschine und ein zweites Muster rechts daneben. Und so soll es aussehen:



Inzwischen sind auch diese Stulpen fertig. Foto folgt morgen, ich habe sie heute abend beim Fernsehen zusammengenäht. Und jetzt liefere ich noch die Mütze nach, die ich meiner Großen passend zu den Stulpen gestrickt habe. Die Mütze heißt Torsion und stammt von der Designerin Julie Knits, die die Anleitung ebenfalls umsonst bei Ravelry anbietet. Das Design ist ein Geschenk für Maschinenstrickerinnen, denn eigentlich besteht die Mütze nur aus einem langen glatt rechts gestrickten Schlauch. Man wendet den Schlauch nach links, verdreht ihn in der Mitte kunstfertig wie ein Bonbonpapier, fixiert die Drehung mit einem Stück Faden und stülpt dann die beiden offenen Enden übereinander. Zumn Abschluss ein elastischer "Icord-bind-off" und fertig ist die schicke Mütze, die überdies zwei "schöne" Seiten hat. Meine Mütze ist innen einfarbig grün, außen mit einem Musterrand in Weiß versehen - ein Muster aus Hebemaschen, das ich vor Jahren schon mal in einem Pullover eingesetzt habe.


Design: Julie Knits

Auch dieser Designerin einen herzlichen Dank für die schöne Idee.

Neben Mütze und Stulpen habe ich den letzten Tagen ein Paar Socken mit verkürzten Reihen fertig gestellt - ja, manchmal stricke ich Socken von Hand - und endlich, endlich meine Weste aus komplett selbstgesponnener Wolle, die richtig toll geworden ist. Dazu demnächst.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Riesenaufwand ...

Das Buch "Knöpfe selber machen" von Beate Schmitz zeigt eine ganze Fülle selbstgemachter Knopfprojekte. Ein Knopf ist schöner als der andere und viele sind einfach zu schön zum Gebrauch. Mein eigenes Knopfprojekt demonstriert das eindrucksvoll:

Hier der Knopf in Arbeit. Es handelt sich um einen Knopf aus Perlenhäkelei. Dazu wird zunächst eine Anzahl Rocailles nach einem festen Schema auf Häkelgarn, in meinem Fall Liana30, aufgezogen. Anschließend häkelt man nach dem bewährten Topflappenprinzip eine Spirale (oder auch eine andere Form, bei mir war es halt eine Spirale) und verhäkelt dabei in jeder festen Masche eine Perle.





Ich trau mich kaum zu beschreiben, wieviel Arbeit das war. Beim Fädeln musste ich mehrmals von vorn beginnen, aber das lag an meiner eigenen Dämlichkeit, weil ich das Schema nicht vorher genau gelesen habe (um genau zu sein, ich habe einige kleine Zahlen glatt übersehen).

Dann ging es los: Einen Ring aus fünf Luftmaschen häkeln und in diesen dann die festen Maschen mit den Perlen. Ogottogott, war das ein Gefummel! Dass ich kleinere Rocailles genommen hatte als in der Anleitung angegeben und auch einen entsprechend dünneren Faden, machte es nicht leichter. Aber ich denke, mit den vorgeschlagenen 4 mm-Rocailles und Liana10 wäre es nicht wesentlich weniger fummelig geworden.
Kurz und ungut, ich fing gefühlte zwanzig Mal von vorne an, bis ich endlich einen zufriedenstellenden Ring beisammen hatte, in den ich weiter einhäkeln konnte. Das ist es nämlich: Den Ring zu bilden und mit der ersten Runde festen Maschen zu behäkeln, ging noch, darin habe ich ja auch Übung. Aber dann in diesen ersten festen Maschen die richtige Stelle zum Einhäkeln der darüber liegenden Reihe zu finden, das hat es in sich!

Hier ist jedenfalls der fertige Knopf:



Und das ist die Knopfrückseite. Daneben liegt das "Inlay": ein einfacher Ösenknopf aus der Knopfdose.



Der fertige Knopf ist schön, unbestreitbar. Aber er passt weder auf mein Strickprojekt (eine Jacke), noch kann ich mir überhaupt ein Strickprojekt vorstellen, auf das ein solcher Knopf passt. Denkbar wären allenfalls Knopfhandschuhe oder eine Tasche, für alles andere ist der Knopf viel zu aufwendig. Ich lege ihn mal auf die Seite und mache bei Gelegenheit noch einen zweiten, vielleicht geht der dann auch schneller und leichter. Eine interessante Erfahrung war es auf alle Fälle.

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