Dienstag, 2. Juni 2009

Neue Färbeversuche

Von meinen bisherigen Färbeversuchen haben mich die (lange zurückliegenden) mit Ostereierfarbe noch am ehesten zufriedengestellt. Die ersten Anläufe mit Luvotex waren nicht der Knaller. Kurt ist zwar recht hübsch geworden, auch die Grünfärbungen für meine Tochter sind nicht schlecht, aber in beiden Fällen lief stundenlang der Backofen. Die letzte Grünfärbung habe ich im Kochtopf gemacht; dabei habe ich zwar Energie gespart, aber einen schönen Farbverlauf hat es nicht gegeben.
Angeblich ist das beste Färbeinstrument der Dampfgarer. Gott sei Dank gibt es ja das große Online-Auktionshaus, wo man für billiges Geld welche bekommen kann. Ich habe einen für ganze 15 Euronen inklusive Porto erwischt.
Es gibt ganz gute Färbeanleitungen im Netz. Nachdem ich mich durch etliche gelesen habe, gehe ich nun so vor wie in einem englischsprachigen Blog gelesen. Auf dem alten Gartentisch hinterm Haus habe ich mehrere Bahnen Frischhaltefolie ausgerollt. Wäre schön, wenn man nun Kammzüge hätte, aber ich verwende kardiertes OF/Gotlandmixwolle, eine sehr feine Qualität, die ich einfach abgeteilt und zu langen Würsten auseinandergezogen habe. Die Würste schön in Essig einweichen, ausdrücken, auf die Folie und mit der verdünnten Farblösung betröppelt - blau und gelb. Dann schön einrollen und ab damit in den Dampfgarer.



Tja, nach einer knappen Dreiviertelstunde war die Farblösung dann auch in die Wolle übergegangen, das heißt, das Wasser lief klar ab. Aber richtig durchgefärbt war die Wolle trotzdem nicht. Wobei die Wollwurst im unteren Fach noch am schönsten grün geworden ist; die Würste in den oberen Fächern haben noch eine Menge weiße Flecken. Einzelne gelbe Stellen sind dagegen Absicht.



So richtig zufrieden bin ich noch nicht, aber es wird jedenfalls besser. Ich hoffe, die Wolle lässt sich noch gut spinnen.


Sheep für Beginners ...

Die teils im Backofen, teils im Kochtopf gefärbte grüne Wolle für meine Tochter ist zur Hälfte versponnen und gefällt mir nun recht gut. Lauflänge ist 200 Meter auf 100 Gramm. Dies sind ca. 75 Gramm, 2fach gezwirnt. Vom Rest ist auch schon die Hälfte auf der Spule, die zweite Spule gerade auf dem Rad, diesmal auf dem Minstrel.

Sonntag, 24. Mai 2009

Katholische Wolle

Kurt Wagner ist mir heute vom Spinnrad gerollt. Gesponnen nach dem "candy striping"-Prinzip, was ich eigentlich für schwierig hielt, aber es erwies sich als total simpel: Während die rechte Hand die Fasern auszieht, hält sie zugleich den dünnen "Wickelfaden" fest. In Kurts Fall einen dünnen Goldfaden. Beim Spinnen wickelt sich dieser Faden in Drehrichtung um die ausgezogenen Fasern herum. Es ist also kein gezwirntes Garn, sondern ein sozusagen gewickeltes.



Kriegt man den Faden so halbwegs glatt - was nicht so ohne weiteres gelingt, es ist ja ein Single -, dann wäre das für sich schon ausreichend. Aber ich wollte unbedingt noch Perlen drin haben und habe den Faden zusätzlich gezwirnt. Auch das habe ich für viel schwieriger gehalten, als es war. Ein "Entdrallen" von Fasern und Wickelfaden gab es jedenfalls nicht. Statt dessen ist einfach noch eine Wicklung in Gegenrichtung dazugekommen. Die Wolle ist jetzt sozusagen im Netz.



Ich habe nur 74 Meter, es war bloß ein Versuchsballon. Aber es gibt mit Sicherheit noch mehr Kurt ... Wolle ist ja genug da. Wenn ich noch einen passenden glatten Faden spinne, könnte ich aus dem Ganzen ein schönes Strickwerk mit verkürzten Reihen machen, mal schauen.
Ach ja, zum Thema "katholische Wolle" - Herr Schmollfisch fand es lustig, die Wolle "Bischof in Netzstrümpfen" zu nennen. Die Farbstellung erinnert ja wirklich an die Berufskleidung von Kardinälen und Bischöfen. Aber ich bleibe lieber bescheiden beim Kurt. Der betet auch.

Dienstag, 19. Mai 2009

Färbetag (nur fürs Protokoll ... (möp))

Emis Luvotex-Färbeset liegt seit gut einem halben Jahr hier. Natürlich hat mir die liebe Emi nicht nur die bestellten 5 Gramm pro Farbe geschickt, sondern einfach sechs Becherchen mit Resten - jedes weit mehr als 5 Gramm. Nun habe ich genug Farbe hier stehen, um meinen ganzen Wollvorrat zu färben, wenn ich wollte.

Na ja, berauschend sind die ersten Ergebnisse nicht. In der Annahme, damit könnte ich nicht viel verkehrt machen, habe ich mir als erstes einen Sack graue Merino (überreicht von Heinz-Georg) vorgenommen. Überfärbtes Grau kann wenigstens nicht grell werden. Schön in Essigwasser eingeweicht, ausgedrückt, noch tropfnass mit Essig in einen Bratschlauch gepackt, Farbe drauf getröppelt und ab in den Backofen. Die eingestellte Temperatur von 100 Grad erwies sich als zu schwach - ich musste nach und nach auf über 150 Grad erhöhen. Irgendwann war dann das Wasser klar und ich nahm an (naiv wie ich bin), die Farbe müsse auf die Wolle übergegangen sein. Na ja. Nicht wirklich.



Komischerweise fiel die Färbung ganz unterschiedlich aus; die erste Portion (rechts im Bild) nahm die Farbe noch ganz gut an, die zweite (linke Seite) lässt kaum einen Farbschimmer erkennen. Dabei war die Flotte klar. Keine Ahnung, wo die Pigmente abgeblieben sind. Im Nirwana vermutlich.

Irgendwann im Lauf des Färbetags erschien Astrid von den Bunten Schafen, um mir ein Fell vorbeizubringen. (Flausch! Flausch!! Flausch!!! Danke Astrid!)
Ihrer Meinung nach war in der Wolle zu viel Restfett. Deshalb war die Farbe nicht richtig aufgezogen. Klar. Alles Übel in meinem Haushalt rührt von zu viel Fett.
Mit der Wolle habe ich mich zwar ausgesöhnt - ich nenne sie Kurt Wagner, weil sie mich an denselben erinnert, und habe auch schon einen Plan dafür -, aber beim zweiten Anlauf sollte mir das nicht mehr passieren. Ich nahm mir einen Sack Texel vor, ebenfalls von Heinz-Georg übergeben, gewaschen und (soweit ich das beurteilen kann) fettfrei.
Zweimal husch durch die Kardiermaschine und ab ins Farbbad. Halt, natürlich erst gründlich mit Essig einweichen.



Immer noch nicht hundertpro das, was ich wollte. Aber besser. Wie machen das übrigens bloß alle anderen, die die zusammengerollte Wolle in Folie packen, durchkneten und in den Ofen stecken? Bei mir blieb fast immer ein Kern in der Wollwurst ungefärbt.

Da ich mich zudem über das stundenlange Laufen des Backofens geärgert habe (schließlich haben wir 'nen Klimawandel, man merkts, die Sonne scheint, ist man gar nicht gewohnt), habe ich das letzte Versuchsvlies einfach in den Topf gelegt. Das brachte nun endlich mal eine vernünftig durchgefärbte Faser. Einfach mitsamt dem Einweichessigwasser in den Topf, langsam erhitzen und, wenn es ein wenig dampft, die verdünnte Farbe drübertropfen. In dem heißen Bad nimmt die Faser die Farbe sofort an. Ist eine Sache von Minuten.
Ach ja, Filz hatte ich gar keinen. Kann natürlich Glück gewesen sein.
Diese zweite Wollportion nenne ich "Schaf für Anfänger" oder in Ravelry-Sprache "Sheep for Beginners". Sie ist nämlich meiner Tochter zugedacht, die gern ihr Knitting improven möchte und sich einen Bactus stricken will. Wenn ich das Zeug fertig gesponnen habe. Zerlina Minstrel hat die Arbeit schon aufgenommen.
Und die Spinnmama hat sich beim bekannten großen Auktionshaus einen Dampfgarer ersteigert für zukünftige Färbeversuche. Falls es jemanden interessiert: die Dinger kriegt man dort nachgeworfen. Hat man einmal einen Dampfgarer auf Beobachten geschaltet, kommen stündlich neue Mails mit dem Betreff "Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren".

Sonntag, 10. Mai 2009

Maigh

Im Schmollfisch-Schreibblog habe ich mich schon weiträumig ausgelassen über die vielen, vielen irischen Schafe (die, solange sie noch Lämmer sind, original gälisch "maigh" schreien). Deshalb hier kein langes Blabla mehr, sondern gleich das erste irische Produkt. Es werden noch viele weitere folgen, denn ich bin mit mehr als 2 kg Aranwolle zurückgekommen.

Das ist eine Abwandlung des "Owls"-Pullovers von Kate Davies.



Bei Ravelry kann man sich -zig Variationen dieses Designs ansehen, eine schöner als die andere. Bei meiner Weste kommen die Eulen leider nicht so schön raus wie im Original, weil meine Aranwolle um einiges dünner ist als die empfohlene "bulky wool". Aber ich trage nicht gern so dicke Teile.
Außerdem ist der Original-Owls sehr figurbetont gestrickt, was auch nich so ganz mein Ding ist. Ich musste das Muster folglich umrechnen und habe wohl des Guten zuviel getan. Zwei Eulen weniger hätten auch gereicht für einmal die Runde 'rum. Aber ich trage die Weste trotzdem gerne.
Übrigens hatte ich zunächst vor, eine XO-Zopfmusterweste nach Cheryl Oberle zu stricken. Mit meinen beiden 100-Gramm-Strängen in unterschiedlichen Farben war das aber keine wirklich gute Idee. Da die Maschenprobe aber sehr schön geworden war, habe ich sie einfach als Patch unten in die Eulenweste eingearbeitet.

Danke an Kate Davies für das Design und die sehr genaue Anleitung.

Montag, 23. März 2009

Noch 'n Deppenteil

Das ist aber kein richtiger Depp (wie das Garn vom letzten Eintrag), sondern nur ein Depp-Kollege: Die Barbossa-Weste.



Das erste Teil, was ich auf meiner neuen KX 350 gestrickt habe, und auch gleich ein Härtefall, denn die Wolle war für Nadelstärke 7. Eine "Homespun-Style" Wolle mit dicken und dünnen Stellen, die ich mir vor Jahren mal für fünfzig Pfennig (!!) pro Knäuel gekauft habe. Nachdem das Zeug nun gut abgehangen war, durfte es endlich die Form einer Weste annehmen, die schön warm und kuschlig geworden ist und mir ausnahmsweise sogar steht. Auf Knopflöcher habe ich erst mal verzichtet - dafür hat die Weste Zöpfe an den vorderen Kanten.
Um sie noch ein wenig aufzuhübschen, habe ich gestern Perlmuttscheiben an die Vorderteile genäht, oder vielmehr mit Garnabschnitten angeknotet. Meine Tochter verfolgte derweil die Zombieschlachten in "Fluch der Karibik" und meinte angesichts Barbossas zerlumpter Crew: "Denen könntest du auch mal ein paar schöne Westen stricken!" Daher der Name.
Ein Detailbild. Die Wolle ist in Wirklichkeit weniger knallig und dunkler in der Farbe. Rosa kommt nicht darin vor.



Und nun der Abschluss des unseligen Noro-Kapitels. Ich kann es hier ja sagen, der Wolladen, in dem ich das Zeug gekauft habe, hat die Wolle aus dem Sortiment genommen. Als ich bei einem zweiten Besuch dort erzählte, wie ich mich über diese klebrige, harte, verknotete und sündhaft teure Wolle geärgert habe, bekam ich zur Antwort: "Ja dann raten Sie mal, warum wir die aus dem Programm nehmen!"
Der Schal nach der Vorlage "One Skein - A Stole" (gibts umsonst bei Ravelry) gefällt mir nun aber doch recht gut und das Knäuel ist restlos verstrickt.


Design: Katja Jordan

Vielleicht wird die Wolle ja in der Wäsche ein wenig angenehmer. Die Weste meiner Tochter ist beim Waschen recht schön geworden.

Freitag, 20. März 2009

Secret Window

In der Johnny-Depp-Fangroup auf Ravelry (ja, die gibt es tatsächlich!) hat eine Teilnehmerin geäußert, Depp täte gut daran, die Haare immer so zu tragen wie in dem Film "Das geheime Fenster". Das Styling oder eher Nichtstyling der Depp-Matte ist in der Tat einer der interessanten Punkte in diesem Film, wie überhaupt die Aufmachung der Hauptfigur und insbesondere ihre Brillen und Kopfbedeckungen. Nennen wir noch Depps Spiel mit sich selbst in seinen Soloszenen und seine Dialoge mit dem nicht minder schrägen John Turturro, so haben wir auch schon alles Interessante an diesem Film genannt, denn der ziemlich vorhersehbare Plot ist nicht der Knaller. Aber das macht nichts. Depp schafft es durchaus, den ganzen Film allein zu tragen.
Immerhin hat mich das Depp-Styling (oder vielmehr dessen Fehlen, was ja auch eine Art Styling ist) zu einem Konzeptgarn angeregt.



Mein ursprünglicher Plan war, reichlich Skuddenlocken quer einzuspinnen und das Ganze "Johnny Depps Coiffeur" zu nennen. Leider war mein kleiner Vorrat an Skuddenlocken aber schon zu auseinandergekämmt, um noch als richtige Locken durchzugehen. Das Garn besteht jetzt abwechselnd aus Fasern von einem schwedischen Landschaf in schlichtem Braun (der biedere John Turturro) und braun-blonden, stark gekräuselten Fasern für Depps Wirrkopf. Die Skuddenlocken habe ich partienweise längs ins Garn gezogen, abwechselnd mit einem Rest Uru-Roving in Grün- und Gelbtönen. Diese Farben stehen für den geheimen Garten unter dem geheimen Fenster, in dem nichts als Mais wächst, wohlgedüngt mit Depps corpora delicti. Zum Zwirnen habe ich selbstverständlich Grün genommen - wir haben ja Aussicht auf ein Maisfeld.
Das Ganze soll ein Kragen oder Cowl werden, mit dem ich eine senffarbene Weste aus gekaufter Wolle schmücken möchte. Beim Stricken werde ich noch zartgrüne Perlmuttscheiben einarbeiten. Leider konnte ich sie nicht einspinnen, weil sie nicht durch das Einzugsloch am Rad passten, nicht mal durch das sehr große Loch an der Delfina. Aber Einstricken ist sowieso günstiger, da kann man Position und Menge viel besser bestimmen.

Freitag, 6. März 2009

Die Landschaft in der Lochkarte

Fertig ist die Weste mit Einstrickmuster nach Iris Bishop!



Das Muster heißt "Antique Lace" und ist in ihrem Musterheft "Through The Ages" zu finden. Ich vermute, dass sie beim Entwurf eine Irische Spitze als Vorlage hatte, denn das Muster erinnert an die alten floralen Muster auf Luftmaschengrund. Die untere Bordüre sieht ebenfalls wie alte Häkelspitze aus. Ich habe zwei Lochkarten stechen müssen, und sie nacheinander so einzusetzen, dass weder eine Reihe fehlt noch doppelt ist, war gar nicht so einfach. Jedenfalls beim ersten Teil. Da ich mir jeden Schritt notiert habe, waren die beiden Vorderteile dann viel einfacher. Übrigens habe ich, wie hier im Detailbild (vielleicht) zu erkennen, nach Stricken der Bogenbordüre die Schmuckfarbe gewechselt: von Blaugrün-bunt zu Blaugrün.



Den Formstricker habe ich mir diesmal erspart und die Armlöcher samt Halsausschnitt einfach nach dem Brother-Schema in dem blauen Begleitheft gestrickt.
Das Material ist Sockenwolle. Der weiße Teil ganz unten ist in Maschenweite 8, der mehrfarbige Teil in Maschenweite 10 gestrickt.
Und die Knöpfe finde ich übrigens auch besonders schön. Es sind Perlmuttsplitterknöpfe vom Knopfparadies, die ich mir für ein ganz besonderes Stück aufbewahrt habe.
Beim Spinntreff am Samstag wird die Weste eingeweiht.

Freitag, 27. Februar 2009

Bohemia

Das ist der Name meiner neuen Jacke nach dieser Vorlage. Natürlich aus selbstgesponnener Wolle; ich habe sie ja weiter unten schon mal auf der Spule gezeigt: Lila Uru-Roving, weißes Leine-Schaf (beides einfädig) und Uru-Roving gezwirnt mit hellem Alpaka, vom Vogelsberger Alpaka Resi. Letzteres superweich, aber leider sehr staubig. Bei der ersten Wäsche wird noch einiges aus der Faser herauskommen.



Vielleicht schaffe ich auch noch mal ein Bild "mit Inhalt"; die Jacke hat einen wunderbaren Sitz und eine schöne schwingende Form. Hier noch ein Bild vom Sofa:



Alles ist kraus gestrickt, also von Hand. War eine mühselige Sache, aber es hat sich gelohnt. Die Wolle habe ich zum Großteil im letzten Jahr gesponnen, hauptsächlich im Dezember, und zwar teils auf dem Minstrel, teils auf der Delfina. Mit dem Stricken habe ich dann auf unserer Prag-Reise im Januar angefangen und dort an den Abenden im Hotelzimmer eine ganze Menge geschafft. Deshalb nenne ich die Jacke jetzt auch "Bohemia". Und gelesen habe ich beim Stricken ... das geht prima bei Krausreihen. Natürlich, wie sich das in einem Prager Hotelzimmer gehört, Franz Kafka!

Ich hoffe nur, dass dieses Teil sich jetzt nicht so aushängt wie die Crepidula-Weste. (Die werde ich nämlich noch mal ein Stück ribbeln und mit einer dünneren Nadel etwas einhalten müssen, weil sie nach dreimal Tragen völlig aus der Fasson geraten ist und mittlerweile einer 48er-Figur passen würde.)

Ein wenig hat sich ja schon herumgesprochen, dass ich unlängst Geburtstag hatte, deshalb zeige ich jetzt mal meine reversible Geburtstagskreation:



Das ist meine Torte, schon angeschnitten, aber vor dem Verzehr schnell noch geknipst. Man kann sie natürlich auch so herum anschauen:



Also, mag jeder gucken, wie er mag. Ein Teil der 5 steht noch im Kühlschrank, falls jemand ein Stück abhaben möchte. Es ist Rotkäppchen-Torte mit Kirschen.
Und ich bin sooooo reich beschenkt worden! Den Geburtstagsabend habe ich mit Kuscheln verbracht ... Das ist die Geburtstagswolle von meinen wunderbaren Töchtern, die immer genau wissen, was ich so gebrauchen kann:



Das Weiße ist Wensleydale - wollte ich schon lange mal spinnen! -, das Grüne ist Merino mit Seide vom Wollschaf und das Lila-Bunte ist ein 300-Gramm-Vlies mit eingestreuten Pünktchen von Wollknoll. Dieses Vlies ist ein wahres Wunderding. Wenn man nach der Größe geht, meint man, es müsse ein Kilo wiegen. Es sieht wie ein riesiges lila Schaf aus. Das wird eine schöne, kuschlige Jacke geben. Ich freu mich schon so aufs Spinnen!

Wohnsitze





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