Sonntag, 24. April 2016

Meine afrikanischen Souvenirs

Im letzten Herbst habe ich mir aus Kapstadt drei Stoffstücke mitgebracht, die für die Gegend charakteristisch sind. Zwei davon habe ich hier schon mal gezeigt (etwas runterscrollen), man nennt diese Stücke "Chitenge" oder "Kitange". Die Afrikanerinnen säumen diese Stoffe nur und tragen sie als Sarong, Schärpe, Kopftuch oder Schürze, wie es sich halt ergibt. Diese Stoffe gab es in dem Laden, in dem ich sie gekauft habe, nur stückweise, nicht vom Ballen - warum auch immer. Das Material ist Baumwolle, die Stoffe sind steif wie Papier (auch nach dem ersten Waschen noch) und typischerweise geht die Färbung durch und durch, die Rückseite unterscheidet sich kaum von der Vorderseite.

Den ersten Kitange-Stoff, den blauen mit den Vögeln, habe ich schon verarbeitet, aber leider im Moment kein Foto der fertigen Näharbeit. Den zweiten habe ich gestern und heute "verschneidert".



Ich wollte dieses gewagte Design unbedingt bis zum letzten Zentimeter ausnutzen und habe deshalb einen sehr langen und bequem weiten Schnitt gewählt - und eigentlich war der Stoff dafür nicht ausreichend. Die Ärmel sind gestückelt, die Taschenbeutel und Halsausschnittbelege sind aus einem anderen Stoff (den sieht man ja nicht) und überall schauen die schwarz-weißen Webkanten heraus, aber letzteres finde ich eigentlich ganz witzig. Von dem Stoff sind nur Zentimeterfetzchen übrig.
Dass die Motive nicht richtig mittig sitzen, ließ sich übrigens nicht vermeiden - die Anordnung auf dem Stoff ist unregelmäßig, und irgendwo hätte es immer "verrutscht" ausgesehen. Der Stoff hat hier noch sehr viel Stand, aber von meiner anderen "Kitange"-Bluse weiß ich, dass er nach ein paar Wäschen weicher wird.

Wesentlich größer war dieses Stoffstück:



Es reichte für ein Oversized-Hemd mit Taschen und Kragen. Das Perlhuhn ist übrigens als Designelement in Südafrika sehr beliebt, man sieht es oft auf Stoffen oder Dekomalereien. Dieser Stoff ist angenehm glatt und fein im Griff. Übrigens habe ich auch den fertig abgeschnitten gekauft - in einem Souvenirladen. Ich habe noch keine Knöpfe, die sollen natürlich optimal passen und deshalb habe ich mir Ethnoknöpfe bestellt, die hoffentlich diese Woche eintreffen. Was da am Hals steckt, ist eine blattförmige Broschennadel.


Und nun noch was Gestricktes, meine Saragossa-Jacke aus selbstgesponnener Wolle.


Design: Rita Taylor

Die Vorlage ist aus einem Knitter-Heft, aber ich musste wegen abweichender Maschenprobe natürlich einiges ändern und die schönen Smokpartien kommen auch nicht richtig zu Geltung in dem ungleichmäßig gesponnenen Garn. Aber ich bin total glücklich damit. Die Kammzüge für diese Jacke bestanden aus BFL, Seide und Bambusfasern, außerdem habe ich noch einen Kammzug unbekannter Herkunft verarbeitet, der mal als Geschenk in einem Wichtelpaket war. Die Jacke ist übersät mit kleinen Abrissen von Recycling-Sariseide. Das Material wirkt sehr kreativ und lebendig. Ich sollte wirklich wieder öfter spinnen ... habe das sehr vernachlässigt in diesem Jahr, aber mit dem Beginn der Terrassensaison werden die Spinnräder wieder mit mir hinausdürfen.

Mittwoch, 2. März 2016

KArL beendet, und noch einiges mehr

Mein letzter Eintrag ist eine Weile her, aber ich habe eine ganze Menge Sachen beenden können (und neue angefangen). Da ist zunächst der St. Brigid in Tochtergröße. Tochtergröße ist normal Größe 34, aber diesen Pullover wollte sie etwas weiter haben - genau 100 cm Brustumfang und mit dem typischen Aranpullover-Schnitt, der Schulterstücke bis hinauf zum Halsausschnitt hat. Ich habe die Originalvorlage etwas ändern müssen, sonst wäre der Pulli zu weit geworden. Er ist jetzt fertig und passt sehr gut:


Design: Alice Starmore

Es ist noch etwas Wolle übrig, ich kann also noch eine passende Mütze dazu stricken, und - wen wundert's - Tochter hat das nächste Strickwerk schon bestellt, nämlich eine Jacke mit Zöpfen und Wollstickerei.

Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen wurde meine Pfauentunika:



Ich finde zwar, dass sie toll aussieht, aber irgendwann muss ich mir doch angewöhnen, meine Nähwerke etwas besser zu planen. Das letzte Teil, das ich mir genäht hatte, war trotz sorgfältigen Maßnehmens etwas zu eng. Diese Tunika ist nun erheblich zu weit, was keine Rolle spielt, denn der Stoff fällt sehr schön und ich wollte ja wegen des schönen Musters ein weites Teil haben - aber wenn ich gutsitzende Kleidung schneidern will, komme ich wohl nicht mehr darum herum, die Papierschnittteile extra zu messen bzw. mit meiner Figur abzugleichen. Die Bequemlichkeitszugaben sind bisweilen ausgesprochen kreativ gestaltet und auf das Modellfoto kann man sich offenbar ebensowenig verlassen wie beim Nachstricken von Pullis und Jacken.


Neues von der Klöppelfront

Habe ich hier schon erwähnt, dass ich Anschluss an eine Klöppelgruppe gefunden habe? Ich gehöre dort zu den jüngsten Teilnehmerinnen, das Klöppelküken sozusagen. Leider ist die Leiterin mit meiner Klöppelrolle nicht zufrieden. Ich soll lernen, auf dem Flachkissen zu klöppeln. Dazu hat sie mir eines geliehen, auf dem ich nun fleißig übe.



Die Vorlage ist ein Deckchen aus dem Klöppel-Lehrbuch von Ursula Löhr. Da ich mit stärkerem Garn klöpple, nämlich Häkelbaumwolle Nr.20, habe ich die Vorlage etwas vergrößert. Die Klöppel sind ebenfalls geliehen, aber inzwischen habe ich dank des Angebots einer lieben Mitspinnerin einen netten Fundus an Klöppeln dieser Art.
Da ich natürlich auch ein eigenes Flachkissen haben möchte, habe ich mir eines gebaut. Ich zeige hier mal, wie ich das gemacht habe.

Grundlage ist ein Kistchen, das mein verstorbener Papa gemacht hat. Mein Papa hat eine Zeitlang aus Jux Kistchen gebaut und viele davon habe ich mitgenommen, als ich seinen Haushalt auflösen musste. Dieses Kistchen ist recht gut geeignet: 41 x 41 cm Innenmaß, Höhe etwa 8 cm. Ich habe erstmal kleine Leisten hineingenagelt.



Darauf kommt eine feste Pappe, passend zugeschnitten und auch gleich mit Schlaufe zum Herausnehmen versehen.



Darauf nun die Einlage des eigentlichen Klöppelkissens: eine Hartschaumplatte, ebenfalls passend zugeschnitten. Die Schnittränder sind nicht gerade sauber, aber das ist egal, das Kissen wird ja noch bezogen.



Zwei Schichten Stoff, straffgezogen und rundherum festgetackert - und fertig ist das Klöppelkissen. Man sieht sofort, dass es mir gehört, es ist nämlich ein Hase drauf.



Nachbars Katze kam zur Kontrolle vorbei. (Wie alle Katzen geht sie davon aus, dass alles, was irgendwo steht oder liegt, ihr gehört. Ich räume immer alle Wolle und Klöppel weg, ehe ich sie hereinlasse, aber trotzdem findet sie immer etwas, um dran herumzupfoteln.)

Meine "Klöppelkiste" ist ein bisschen schwer, aber der Hohlraum unter dem Kissen passt doch recht gut, da kann man Schere und ein paar Kleinigkeiten drin unterbringen. Natürlich hätte man das Kissen auch mehrteilig machen können, so dass für größere Klöppelarbeiten "umgesetzt" werden kann. Das werde ich bei Gelegenheit nachholen, es ist noch Hartschaumplatte übrig.

Und ich werde natürlich auch auf der Rolle weiterklöppeln. Das Flachkissen mag praktisch sein, aber ich finde nun mal, dass die Hülsenklöppel schöner in der Hand liegen. Mal schauen, was sich noch ergibt.

Donnerstag, 14. Januar 2016

KAL beendet, KArL begonnen

Meine letzte Meldung ist lange her, was zum Teil daran liegt, dass ich direkt nach Weihnachten einen Computercrash hatte und alles neu aufgesetzt werden musste. Zum Glück war der Freund meiner Großen, der über die Feiertage bei uns weilte, behilflich und konnte meine Daten retten. Was mir fehlt, ist das komplette Adressbuch, aber so nach und nach hoffe ich die wichtigen Adressen wieder zusammenzubringen.

Nun zum Stricken! Ich habe direkt vor Weihnachten das große Brioche-Tuch "Schneeverwehung" beenden können. Hier ist es:


Design: Barbara Laumbacher

Das asymmetrische Tuch lässt sich sehr schön drapieren, ist beidseitig tragbar und fällt durch die Strickart schön elastisch. Allerdings ist es nicht so groß geworden, wie ich mir gewünscht hätte, und vor allem nicht breit genug. Sollte ich es noch einmal stricken, werde ich auf alle Fälle ein paar Änderungen vornehmen - aber so schnell sticke ich das nicht wieder. In Farbe und Muster gefällt es mir supergut und passt, wie man sieht, sowohl zu der Filzjacke als auch zu dem Hut, den ich im vorigen Post gezeigt habe. (Da der Winter bisher ausgefallen ist, habe ich die Kombination bisher nur ein einziges Mal getragen.)

Gleich nach Weihnachten habe ich das nächste Projekt in zweifarbigem Patent begonnen: eine Weste, die ich nahtlos stricken möchte, damit ich sie nach Lust und Laune wenden kann. Leider ist bisher nichts daraus geworden. Ich habe drei- oder viermal geribbelt; entweder gefiel mir das Muster nicht, oder es waren Fehler drin, oder das Ganze war zu weit geplant. Jetzt habe ich die Wolle weggelegt und erst mal etwas Einfacheres begonnen: den St. Brigid-Pullover von Alice Starmore. Einfacher ist das deshalb, weil ich ihn mit sehr wenig Maschen stricke und deshalb nur ein Knotenzopf auf die Leibteile passt.



Ich habe 121 Maschen angeschlagen und erziele mit der Aranwolle und Nadelstärke 4,5 damit eine Breite von 50 cm. Der Pullover ist für meine jüngere Tochter, die zwar Größe 34 trägt, aber einen dicken Oversize-Pullover haben möchte. Ich werde es mir einfach machen: nur viereckige Teile stricken und, wie es auch die Vorlage vorsieht, die Ärmel mit einem schmalen Schulterstück bis zum Halsrand hochstricken - das erspart sowohl Arm- als auch Halsausschnittrundungen. Meine Tochter, die sich die klassische Aran-Machart wünscht, hat diese Form abgenickt. Das wird nun mein KArL fürs Rhönstübchen.
Es geht schnell voran; ich habe bisher an drei Abenden je einen Mustersatz gestrickt (auf dem Foto sind nur zwei zu sehen). Wenn ich in dem Tempo weitermache, bin ich in zwei bis drei Wochen fertig.

Ich möchte zum Abschluss gern noch drei besondere Stoffe zeigen, die ich kürzlich gekauft habe.



Dieser Stoff stammt von einem Online-Versand, der eigentlich hauptsächlich Quilt- und Dekostoffe verschickt. Ich denke aber, der Stoff ist schwer und weich genug, dass ich mir daraus etwas zum Anziehen schneidern kann. Es soll eine ganz einfache Tunika werden, am besten ohne Knopfleiste, damit das schöne Muster nicht zerschnitten wird. Das Päckchen wurde mir aus Hongkong zugeschickt, deshalb habe ich den bunt veerpflasterten Umschlag aus Jux mit ins Bild gelegt.

Diese beiden Stoffe stammen aus Südafrika:



Wie man auf der Banderole sieht, sind die Stücke als "Chitenge" bezeichnet. In den meisten afrikanischen Ländern, in denen sie getragen werden, nennt man sie "Kitanga". Sie sind in einem traditionellen Batikverfahren bedruckt - der Druck ist beidseitig gleich, also quasi durchgehend, ich habe keine Ahnung, wie das technisch gemacht wird. Kitangas werden einfach gesäumt und als Sarong, als Kopftuch oder als Babytragetuch genutzt, oder wofür man sie immer brauchen kann. Die Stoffe sind sicher von guter Qualität, aber auch nach dem Waschen noch so steif wie Papier. Ich möchte gern etwas daraus schneidern, muss aber erst mal sehen, wie ich mit der Größe hinkomme - dass ich in Größe 38 passte und mit entsprechend wenig Stoff auskam, ist schon ein paar Jährchen her.

Montag, 14. Dezember 2015

Vorhang auf für die nächste Fuhre WIPs ...

Die meisten meiner Strickprojekte lege ich erst bei Ravelry an, wenn sie fertig sind oder beinahe fertig. Zur Zeit mache ich aber zwei Ausnahmen. Einmal beginnen wir, das Rhönstübchen bei Ravelry, am 1. Januar des neuen Jahres mit einem KArL. Ja, der heißt wirklich so. Gemeint ist natürlich ein KnitALong, aber bei uns heißt er KArL. Jede strickt was sie möchte. Was ich stricken werde, weiß ich noch nicht, ich schwanke zwischen drei Projekten: einem Schaf, einem Bären und einem Tuch. Aber es ist ja noch Zeit. So jedenfalls sieht der KArL des Rhönstübchens aus:



Außerdem nehme ich an einem weiteren KAL teil, diesmal ohne R. Es geht um ein Tuch, und zwar um genau das Tuch, das mir fehlt: das Schneeverwehungstuch von dibadu. Die Anleitung wird in vier Teilen immer freitags ausgeliefert, am kommenden Freitag wird der letzte Teil bereitgestellt. Das Tuch ist in zweifarbigem Patent gestrickt (Brioche auf Neudeutsch), und deshalb habe ich mich angemeldet und mitgestrickt, obwohl ich solche Mysterys, bei denen man anfangs nicht weiß, was man am Ende bekommt, sonst meide. Mein Start mit Wollmeise und Sockenwolle fiel nicht schön aus, die Sockenwolle war zu dünn und der Rand sah unsauber aus. Jetzt stricke ich mit einer Merinowolle von Teerose, die zwar die gleiche Lauflänge wie Sockenwolle hat, aber irgendwie plustriger ist, sie wirkt fast wie ein Bändchen.


Design: Barbara Laumbacher

Warum gerade dieses Tuch mir fehlt, ist unschwer zu sehen: Ich brauche etwas Passendes zu meinem lila Filzhut! Deshalb werde ich dieses Tuch, das zwei tragbare Seiten hat, wahrscheinlich meistens mit der hellen Seite nach außen tragen. Das Muster hat es in sich, man muss höllisch aufpassen, aber ans Patentstricken habe ich mich inzwischen gewöhnt.


Klöppeldiklöppel

Neues Hobby! Ich habe mich hineingekniet und inzwischen schon ein Stückchen Spitze fabriziert:



Die beiden Grundbewegungen Drehen und Kreuzen sind mir inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen. Man kann sich das angewöhnen wie das Prinzip Gabel links, Messer rechts. Ansonsten habe ich natürlich noch sehr, sehr viel zu lernen und zu üben. Die höheren Klöppelweihen strebe ich aber gar nicht an. Ich plane keine hauchzarten Deckchen, für die ich sowieso keine Verwendung habe, sondern möchte robuste Borten und Blusenkragen, am liebsten aus farbigem Garn. Wahrscheinlich werde ich mich erstmal auf die Häkelbaumwolle einschießen, die liegt bei mir nämlich reichlich herum. Dafür muss ich natürlich alle Klöppelbriefe, die für feine Leinenfäden gedacht sind, erheblich vergrößern, aber das ist mit Scanner und Drucker ja kein Problem.


Nun möchte ich rasch noch zeigen, was ich für das Wanderpaket gemacht hatte, denn inzwischen haben die Teile schon ihre Liebhaber gefunden und es besteht kein Grund mehr zur Geheimhaltung.



Ein kleiner Cowl für den Hals, beidseitig tragbar, am besten im Mantelkragen. Gestrickt aus weicher Sockenwolle.



Handstulpen mit Hasenmotiv, irgendwo bei Pinterest abgekupfert.



Diese Stulpen - ebenfalls nach einem aus den Tiefen des Internets ans Licht gezerrten Muster - kamen nicht ins Wanderpaket, da ich nur zwei Teile dafür brauchte. Ich habe sie dann anderweitig vertauscht und schöne Wolle dafür bekommen. Übrigens habe ich sie zum Großteil in Peru gestrickt.

Es wird Zeit, dass ich meine Wolle aus Peru endlich verstricke. Es ist zum Haareausraufen, wieviel schöne Wolle hier liegt, und statt sie zu stricken, kauf ich neue. Normal is datt nich.

Mittwoch, 25. November 2015

Ich ging mit einem Elefanten ...

... und das ist der Beweis:



Als Erinnerung an diesen schönen Tag habe ich einen Elefantencowl genadelt, der nicht nur elefantös fett ist (da aus dicker Mohairwolle), sondern auch zum Großteil aus Südafrika stammt. Die Wolle kommt nämlich aus der Werkstatt SpinKnits. So habe ich diese Wolle gekauft:



Klar war, dass es etwas für den Hals werden muss, und ich habe mich für den Cowl "Mohair is better" von Cathy Carron entschieden, dabei aber ein paar Kleinigkeiten geändert. Die Wolle an den Bündchen ist von mir gesponnen. Sie hat etwas über Sockenwollstärke und ist mit Perlen verziert. Das untere Bündchen ist nur schmal, und damit es sich nicht so zusammenzieht wie das obere, habe ich beim Abstricken des Mohairs jede dritte Maschen verdoppelt. Da noch Wolle übrig war, habe ich noch ein paar lustige Zöpfchen eingeflochten. Und das ist nun der elefantöse Cowl, der Hals und Nacken wunderbar warm hält.


Design: Cathy Carron

In Arbeit habe ich außerdem noch ein anderes Teil, von dem ich noch nicht recht weiß, ob es nachher wirklich tragbar sein wird. Es geht wieder mal um das Thema Kreiseljacke. Ich habe schon seit Jahren eine Vorlage für ein rundes Tischtuch in Spitzenstrickerei hier liegen, und obwohl ich im Spitzenstricken durchaus zu den Hardcore-Nerds zähle, habe ich diese Vorlage nie nachgestrickt, weil ich keine Verwendung für große Tischdecken in Spitzenstrick habe. Für eine Kreiseljacke ist das Muster aber durchaus geeignet. Ich habe mal mit sehr billigem Konengarn angefangen, von dem ich nicht mal die Zusammensetzung kenne; wahrscheinlch eine Viskose-Baumwollmischung. Das ist die Mitte:



Inzwischen bin ich schon ein gutes Stück weiter, die Armausschnitte sind auch plaziert und wenn ich mich noch ein paar Tage ranhalte, ist der Korpus fertig. Dann muss ich das Ganze behelfsmäßig spannen, die Armlöcher öffnen (sie sind noch provisorisch geschlossen) und wahrscheinlich landet das Ganze dann in der Tonne. Mal schauen.


Neues Hobby

Man hat ja bei weitem noch nicht genug Gefummel und Gepfriemel im Näh- und Strickzimmer, es muss immer noch was Neues ran. Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen ein Klöppelset geschossen. Seitdem bemühe ich mich redlich und, wie ich finde, nicht ganz erfolglos. Ein Bändchen mit drei verschiedenen Grundschlägen habe ich schon fertig.



Dass das so unordentlich aussieht, liegt zum Teil daran, dass ich ein nicht gerade gut geeignetes Garn gewählt habe, nämlich Filethäkelgarn Nr.10. Das ist nicht nur zu dick, sondern vor allen Dingen auch zu steif und nicht geschmeidig genug. Inzwischen habe ich einen weit besseren Faden aufgewickelt und hoffe, bald was Gescheites zustande zu bringen. Die Arbeit ist faszinierend - hat was von angewandter Mathematik.


Und zuletzt der Ernst

Man hat mich ja schon im entferntesten Ausland gefragt, ob Ernst bei Facebook sei. Jetzt hat er also dort einen eigenen Account. Er nennt sich Ernst Hase, wohnt in Fulda, ist Rentner von Beruf und nie zur Schule gegangen, hat aber mal in der Medien- und Kommunikationsbranche gearbeitet. Ernst zeigt hin und wieder Fotos von sich selbst, hält losen Kontakt mit seinen Freunden, schwatzt nicht viel und gibt keine politischen Statements ab. Er guckt weder Game of Thrones noch Walking Dead (und hat folglich dazu auch keine Meinung), schickt keine Spielaufforderungen und postet keine Bilder von Katzen oder von seinem Essen. Er setzt keine Links zur Blödzeitung und schimpft nicht über Monsanto oder den Klimawandel; kurz und gut, er nervt nicht. Wer ihn also gern als Facebook-Freund haben möchte, kann ihm eine Anfrage schicken.

Samstag, 26. September 2015

Pimp your Schulz

Vor ungefähr dreißig Jahren, als das Modularstricken das erste Mal in Mode kam, habe ich mir einige solche Teile nach den Mustervorschlägen von Horst Schulz gestrickt - aus Flohmarktgarn meistens, dessen Herkunft ich nicht mehr belegen kann. Damals strickte ich jedenfalls noch vorwiegend mit Baumwolle, und die ist ja oft unverwüstlich. Mein Topflappenpulli sieht noch genauso aus wie damals, und er wurde unzählige Male getragen.



In den letzten zehn bis zwölf Jahren hat der Pulli allerdings meistens im Schrank gelegen - wenn nicht meine große Tochter ihn trug, aber die hat ihn jedenfalls, als sie hier auszog, nicht mitgenommen. Mit ihrem Einverständnis habe ich nun mit dem quasi herrenlosen Pulli ein Experiment gemacht. Ja, auch mit bald 60 Lebensjahren erlebt frau noch Premieren. Ich habe zum ersten Mal ein Strickstück durchgeschnitten. Hintergedanke war, dass der Pulli vielleicht vielseitiger zu tragen ist, wenn er eine Jacke wäre. Wenn es schiefgeht, ist nicht allzuviel kaputt gemacht.

Ich habe während des Arbeitens fleißig fotografiert, um alles schön zeigen zu können. Vielleicht mache ich der einen oder anderen Leserin damit Mut, auch mal zu schnippeln.

Erster Schritt: Mitte markieren und links und rechts der Mitte zwei enge Zickzackraupen mit der Maschine nähen. Ich habe zur Sicherheit dreimal pro Seite genäht; einmal von vorne, dann nochmal von hinten und schließlich nochmal von vorne. Entsprechend dicht sitzen die Stiche.



Zweiter Schritt: Vorsichtig schneiden. Wer eine scharfe Schere hat, ist klar im Vorteil.
Die Kante sieht reichlich "beulig" aus. Das macht aber nichts.



Hätte ich jetzt mit feiner Schurwolle gestrickt, könnte ich aus der Kante Blenden herausstricken. Von der dicken Baumwolle habe ich zwar noch Reste, aber anstricken geht nicht. Ich habe die Kanten mit Stoffblenden versäubert. Zu diesem Zweck habe ich zwei farblich passende Sariborten angesetzt, und zwar erst ganz knappkantig auf die linke Seite (dritter Schritt):



Zu sehen ist hier das Reihgarn. Genäht habe ich mit der Maschine. Und nun der vierte und letzte Schritt: Die Borte nach vorne kippen, kräftig bügeln, damit es einen sauberen Kniff gibt, und von oben gegennähen - wieder mit der Maschine.



Da ich logischerweise keinen Untertritt habe, stoßen die Blenden vorne nur aneinander. Knopfloch ist also nicht möglich. Ich habe feine Schlingen gehäkelt und so untergenäht, dass sich die Knöpfe bequem schließen lassen. Eine Alternative wären goldfarbene Haken, aber die Knöpfe passen so gut, deshalb werde ich sie wohl beibehalten. Schön wäre ein kleiner passender Gegenüber-Knopf. Der wird sich sicher noch finden. Einstweilen habe ich die Jacke schon so getragen, wie sie jetzt ist.

Fertig geworden ist mein Brioche-Loop. Der hochelastische Abkettrand ("genähter Abkettrand") war nochmal eine Herausforderung, aber mit Hängen und Würgen ist er auch geschafft. Hier mein Brioche-Werk, das bei Ravelry "Katalanische Plage" heißt. Das helle Lacegarn ist eine Merino-Seidenmischung (Filisilk)von Angelika Wolf aus Postfeld, das dunkle ist Drachenwolle mit dem poetischen Namen "Der Zeuge".


Design: Nancy Marchant

Und die dunkle Seite - nicht der Macht, sondern des Loops:



Bei einer Strickerei mit zwei Schauseiten denkt die Strickerin natürlich sofort an einen Möbius. Müsste machbar sein. Jetzt gibt es aber erstmal einen breiten Schal und dann sehen wir weiter.

Samstag, 5. September 2015

Nach den großen Ferien

"Knitting Fresh Brioche" von Nancy Marchant ist eine Fundgrube für alle, die sich an zweifarbigem Patent versuchen wollen. Es enthält nicht nur zwölf Anleitungen für Schals und Tücher (Ravelry-Link), sondern auch Strickschriften für über 70 Muster, so dass man sich nach eigenem Gusto ein schönes Schalmuster zusammensuchen kann. Leider habe ich mir gleich ein rundgestricktes Projekt in den Kopf gesetzt, nämlich Ring of Fire. Meine Güte, war das eine Plackerei! Natürlich habe ich erstmal ein Musterfleckchen gestrickt, und zwar in Sockenwolle, um ein Gefühl für das mir ungewohnte Patentstricken mit alternierenden Fäden zu bekommen. Dann folgte die Maschenprobe mit den beiden Lacegarnen, die ich für mein Projekt verwenden wollte. Dabei habe ich mit auch gleich entschieden, ein anderes Muster zu stricken: Das Originalmuster des "Ring of Fire" kam in der handgefärbten Wolle nicht so klar heraus; ich suchte nach etwas Knackigerem mit gleichem Musterrapport und entschied mich für das Muster "Sushi Ushi". Nun konnte es losgehen.

Na ja. Ich kann mich nicht genau erinnern, wie viele Male ich angeschlagen habe (und mich jedesmal verflucht habe für diese Macke, gleich mit Rundstrick anfangen zu wollen). Der von Nancy Marchant vorgesehene hochelastische Maschenanschlag mit zwei Farben sah auf der Nadel aus wie ein einziges Gewurstel; die Maschen waren weder anständig auszuzählen, noch habe ich herausgefunden, wie man einen solchen Anschlag von ca. 200 Maschen verzwirbelfrei zur Runde schließen soll. Endlich tat ich das, was ich immer mache, wenn ich mit sehr vielen Maschen rundstricken will: Ich strickte erstmal zwei Reihen, in diesem Fall die beiden Reihen, die Nancy Marchant unter "Creating the Basic Fabric" beschreibt. Im Grunde ist es nur eine Reihe, oder vielmehr zwei halbe, nämlich mit jedem Faden einmal über die Breite. Nun ließen sich die Maschen gut abzählen; ich hatte drei zuviel, und die konnte ich mitsamt dem Anschlag leicht auflösen. Von da ab ging es ganz gut. Soweit bin ich nun schon:


Design: Nancy Marchant

Es wird ein Loop, der eine Gesamtlänge von ca. 80 cm haben wird, oder vielleicht auch etwas mehr - da Patent hochelastisch ist, lässt sich das hinterher leicht in die Länge oder Breite ziehen. Die Breite ist im Prinzip nur durch den Garnvorrat begrenzt. Ich habe zwei Lacestränge, eine Wolle-Seiden-Mischung mit 800 Meter Länge und eine reine Wolle mit 600 Metern. Mal schauen, wie groß das Ganze noch wird.


Apropos Garnvorrat ...

... ich war ja nun in Südamerika; gut zwei Wochen u.a. in Peru und Bolivien - wie toll und bereichernd das war, will ich gar nicht lange ausbreiten, sonst entsteht hier ein Roman. Entscheidend ist, dass Peru und Bolivien Woll-Länder sind. Daher hier gleich zum Thema "Stash", der sich nicht unwesentlich ausgeweitet hat.

Auf einem Markt im peruanischen Städtchen Pisac habe ich diese Wolle erstanden, zwei Tüten zu je ein Kilo. Es ist Alpaka, zweifädig. Ich habe noch keine Maschenprobe gemacht, schätze aber, dass ich etwa mit Nadelstärke 4 stricken muss.



Diese Wolle hat mein Mann für mich in LaPaz entdeckt - ich wäre an dem Laden vorbeigelaufen, er hing voller fertiger Stricksachen, aber Herrn Schmollfischs scharfes Auge machte im Hintergrund des Ladens einige Knäuel Babyalpaka aus. 25 Dollar für 500 Gramm - da kann man nicht meckern.



Das Beste zum Schluss, wieder nach Peru: Die Weberei in Chinchero. Hier bekamen wir den ganzen Prozess - Waschen der Wolle, Spinnen, Färben mit Pflanzenfarben und Weben mit dem Gurtwebstuhl - beispielhaft vorgeführt. Die Weberin sprach Qechua, und unsere Reiseleiterin, selbst eine Qechua-Indianerin, übersetzte. Hier ein Bild: Die Reiseleiterin Anani ist die mit dem weißen Basecap, daneben in der lila Bluse ich. Anani ist übrigens eine wunderbare, kenntnisreiche und sehr sympathische Frau, die eine große Liebe zu ihrem Land ausstrahlte. Ich wäre wahnsinnig froh, sie vielleicht bei einer späteren Reise noch einmal treffen zu können - sie wohnt in Cuzco, und das ist eine Stadt, die ich unbedingt wiedersehen möchte. Vielleicht ergibt es sich ja.



Die Weberei mit dem Gurtwebstuhl vollzieht sich ohne Webkamm. In Cuzco habe ich das später noch einmal genau beobachten können. Es wird per Hand ein Stab eingelesen, das heißt, jeder einzelne musterbildende Kettfaden wird mit den Fingern über den Stab gehoben. Der angekippte Stab bildet dann das Fach. Für jeden einzelnen Einschuss braucht die Weberin, je nach Breite der Musterborten, mehrere Minuten, und bei der feinen Wolle muss höllisch genau geguckt werden. Anani erklärte uns dazu, dass keine Weberin mehrere Stunden hintereinander arbeiten kann, das würde für die Augen zu anstrengend. Man arbeitet eine Weile und tut dann etwas anderes.

Ja, und das ist der Wollkorb, den die Weberinnen neben sich hatten - und aus diesem Wollkorb habe ich zwei Knäuel Alpaka-Lace gefischt, die eigentlich gar nicht zum Verkauf gedacht waren, aber Anani hat die Weberinnen überredet, mir die Wolle zu überlassen. (Selbstredend habe ich auch von den herrlichen Webwaren etwas gekauft!)



Es sind insgesamt 350 Gramm. Ich weiß noch nicht, was ich damit machen werde, denn die Wolle ist ausgesprochen unausgewogen und "drillert" ganz gewaltig. Vielleicht stricke ich eine Stola daraus; wenn die etwas schrägelt, macht es nix.



Südamerika wird mich wiedersehen. Auch LaPaz ist eine phantastische Stadt, das Hochland von Bolivien überwältigend schön. Hier noch ein Bild von Ernst bei einer Bootsfahrt bei Sonnenaufgang auf dem Titicacasee. Wie man sieht, trägt er eine echte Andenmütze - er hat sogar zwei davon; die erste, die hier nicht zu sehen ist, hat ihm eine Marktfrau auf dem Sonntagsmarkt in Chinchero angepasst.
Das Bild ist leider nicht so gut, es ist ein Handyfoto.

Dienstag, 28. Juli 2015

Die Masse WIPs

... ja, es ist schon peinlich: Vieles habe ich begonnen und nichts wird fertig. Gut, zwei Sachen sind fertig, und die zeige ich auch gleich:

Edel und fein, mein "Pooling Kraka" aus knapp 200 Gramm Lacegarn in einer Wolle-Seide-Bambus-Mischung.


Design: Marianne Isager

"Kraka" heißt das Isager-Design nach einer nordischen Sagengestalt. Ich habe Größe L gestrickt und festgestellt, dass das Teil ruhig noch etwas enger hätte ausfallen dürfen - im hohen Norden rechnet man halt immer etwas großzügiger, oder es liegt doch an der Wolle. Ich habe mit Nadelstärke 3,5 gestrickt. Leider habe ich kein schönes Tragefoto, vielleicht kommt noch eines. Bisher habe ich den Pulli noch gar nicht getragen (nehme ihn aber demnächst auf eine Reise mit). Die handgefärbte Wolle habe ich übrigens schon im vorletzten Jahr in Gießen beim "Wollmupfel" gekauft.

Fertig ist außerdem ein Langzeitprojekt, nämlich ein genähtes Ensemble für meine Tochter.



Tochter wünscht sich seit ca. zwei Jahren in Kleid aus einem Stoff in typisch provencalischem Muster. Letztes Jahr ist es mir geglückt, zwei zusammenpassende Stoffstücke der gewünschten Art in Nizza zu kaufen (beide sind weißgrundig, die Bluse sieht nur dunkler aus, weil sie ein schwarzes Top darunter anhat). Nach einigem Hin und Her konnte ich sie überzeugen, statt eines Kleids erstmal einen Zweiteiler anzupeilen. Meine Tochter ist mit 1,56 m Größe weit unter Durchschnitt, was bedeutet, dass ich bei einem Kleid für Längenanpassung mindestens eine Extra-Anprobe gebraucht hätte - was schwer würde, weil sie kaum noch daheim ist. So ist es einfacher: Alle Weitenmaße entsprechen genau Größe 34, das war ganz unkompliziert. Nur die Brustabnäher musste ich nach der Anprobe erheblich höher legen - ganze 4 cm! - ansonsten passt alles gut. Die Bluse ist ein bisschen weit ausgefallen, aber das liegt am Schnitt. Nächstes Mal nehmen wir etwas Körpernahes, denn noch immer wünscht sie sich ein Kleid mit angesetztem, weitfallendem Rock und Teilungsnähten im Oberteil.

Auch für mich habe ich genäht: Tunika aus recycelten Stoffen (zeige ich nächstes Mal), lange Hose und halblange Hose. Alles leider nicht fotografiert. Hier nun die UFOs.



Ein Netzpulli aus Häkelgarn Stärke 10, den ich nach Fertigstellung überfärben will. Leider hängt das Rückenteil "beinahe" fertig an der Maschine und wann ich zum Ende komme, steht zur Zeit dahin.



Auch so eine Idiotie. Da ich noch immer fast eineinhalb Kilo irische Aranwolle hier liegen habe, ließ ich mich anfixen, eine Kreiseljacke zu stricken. Angepeilt habe ich das Design Blue Moon von Drops. Obwohl die Maschenprobe stimmte, wurde mein Keil leider nicht so wie geplant, er war im Verhältnis weit breiter als hoch, und wenn ich so weitergestrickt hätte, hätte ich am Ende wirklich eine Eineinhalb-Kilo-Jacke mit Überbeite erzielt. Das muss also noch ausreifen. Entweder ich fange mit einer anderen Nadelstärke nochmal an oder entscheide mich doch für ein anderes Design (was vermutlich vernünftig wäre; ich mag Kreiseljacken zwar, aber jedenfalls fallen sie in einer feineren, fließenderen Wolle entschieden tragbarer aus).



"Widerstand ist zwecklos" habe ich dieses Projekt betitelt. Da war ich nämlich anlässlich eines TÜV-Termins wieder mal in Schlüchtern und um mir den Aufenthalt zu verschönern, lenkte ich meine Schritte in den netten Wollladen in der Fußgängerzone. Da gab es vielerlei Wolle, ich hätte die Auswahl gehabt, und obwohl ich mich normal zu den Noro-Verweigerern rechne, machte der Teufel sein Spiel und ich kam mit drei Knäueln Noro Taiyo wieder raus. Was ich eigentlich damit machen wollte, war ein Tuch nach Ruth Kindla mit verkürzten Reihen. Ich strickte einen Keil und stellte fest, dass ich das Ergebnis nicht mochte. Zuviel "garter stitch" und zuviel öde Rechtsmaschen. Auch dieses Projekt ruht seitdem im Wollkorb, ich werde es ribbeln und die Wolle für etwas anderes verwenden, vielleicht für eine leichte Jacke.

Demnächst ist Sommerurlaubszeit angesagt, und das heißt: Zeit für kleine MItnehmprojekte, im Klartext: Handschuhe und Stulpen.



Diese Stulpen habe ich im letzten Winter auf einer Flugreise begonnen. Das Muster habe ich bei Pinterest abgefischt, es zeigt zwei verschiedene Hasen. Nun wurde ich aber offenbar beim Stulpenstricken ein Opfer der Zeitverschiebung, denn beide Stulpen lassen sich unter keinem Gesichtspunkt als "irgendwie zusammenpassend" bezeichnen, da stimmen hinten und vorne die Längen nicht und durch ein bisschen Ribbeln wird es leider auch nicht besser. Deshalb werde ich nun zwei Paar Stulpen stricken und eines davon bei Rav verticken. Diese beiden Stulpenpaare zu beenden wird mein diesjähriges Urlaubsprojekt.

Auf den Nadeln ist außerdem eine Jacke aus Baumwolle, die ich aus dem Ravelry-"Gruselpaket" gefischt habe, sowie ein beinahe fertiger Tubularity aus handgesponnener Wolle - und auf dem Rad ein Kammzug aus Corriedale und Milchseide in Türkis. Nun geht es aber stramm in die Urlaubszeit und in wolltechnischer Hinsicht ist das ja eher die Zeit zum Plänemachen.

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