Donnerstag, 18. Dezember 2014

Der Weihnachtsnorweger beginnt ...

Meine jüngere Tochter - sie ist jetzt 24 - wünscht sich von mir einen "klassischen Norweger". Den möchte ich auf jeden Fall in diesem Winter fertig stellen, am liebsten noch vor Weihnachten, denn gleich nach Weihnachten steht schon eine Menge anderes Zeug auf dem Plan.

Ich habe bei Pinterest einige Lochkarten-Vorlagen mit Norwegersternen gefunden (aber bitte frage mich jetzt keiner, wo genau, das war ein Zufallsfund, ich habe es einfach abgemalt). Die Musterauswahl ist getroffen, die Lochkarten habe ich schon am letzten Wochenende gestanzt und auch die Maschenprobe habe ich mir diesmal erspart, da ich ohnehin wieder Sockenwolle verstricke. Da meine Tochter es gern locker-gemütlich in dem Pullover haben will, kommt es auf einen Zentimeter mehr oder weniger ohnehin nicht an.

Den ersten Ärmel habe ich gestern gestrickt; aus dem Gedanken heraus, dass es dann nicht ganz soviel Ribbelarbeit gibt, wenn es mit den Maßen dann doch nicht passen sollte. Aber es passt und ich kann die Leibteile nach der gleichen Maschenprobe stricken. Hier der Ärmel:



Wie bei meiner Nebeljacke möchte ich die Ärmel mit einer schmalen roten Blende an die Leibteile stricken, deshalb ist oben schon eine einzelne rote Reihe zu sehen. Ich werde dann auch die Schulternähte und den Halsausschnitt mit etwas Rot betonen. Meine Tochter möchte einen Rundhalsausschnitt mit kurzem Vorderschlitz, an den wieder die schönen Silberhaken zum Einsatz kommen sollen.

Und der zweite Ärmel ist eben fertig geworden. Vielleicht berechne ich nachher noch rasch den Rücken, damit es morgen zügig weitergeht.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Aufatmen ...

Ich kann vermelden, dass ich mir in punkto Aufträge nun alles, was wirklich dringend war, vom Hals geschafft habe. Juhu! Die Trachtenjacke ist fertig, wurde vorgestern abgeholt und - das muss ich klar sagen - wirklich zufriedenstellend bezahlt. Ich kann nicht meckern. Ich würde es, muss ich abschließend einräumen, für diesen Preis sogar wieder machen. Einziger Wermutstropfen war, wie schon mehrmals erwähnt, das verunreinigte Strickgarn. Aber da muss die Strickerin halt nehmen, was sie kriegt. Ich zeige mal das fertige Werk:



Die Knöpfe fehlen natürlich noch, die werden von der Empfängerin angenäht, weil sie die Knöpfe der alten Jacke dazu verwenden will. Dir Knopfblende liegt doppelt. Die Knopflochblende ist im Permuster gestrickt und von hinten mit einem schmalen Stoßband verstärkt, damit sie nicht ausleiert.



Ich habe noch keine Rückmeldung, ob die Jacke passt und gefällt. Aber allzuviel kann nicht daran zu ändern sein, da ich die alte Jacke recht genau vermessen hatte. Möglicherweise ist nur der Halsausschnitt zu eng. Aber das ließe sich ja leicht ausbessern.

Fertig sind auch die Stulpen für Freni. Die habe ich, weil Freni ein kleines Händchen hat, mit Nadelstärke 2,0 gestrickt. Hier zu sehen an der Hand meiner jüngeren Tochter, die ebenfalls eine kleine Handschuhgröße trägt.



Beim Stricken dieser Handschuhe habe ich eine interessante Erfahrung gemacht. Ich stricke ja diese mehrfarbigen Teile gern mit Bambusnadeln, weil die nicht so rutschig sind. Für Frenis Handschuhe habe ich mir extra einen Nadelsatz in 2,0 gekauft. Eine Nadel dieses Nadelsatzes ist schon nach wenigen Runden zweimal durchgebrochen. Da ich unterwegs war und keine anderen Nadeln mit hatte, strickte ich mit den verbliebenen vier noch stundenlang ohne Probleme weiter. Der Nadelbruch, meinte ich also, musste auf einen Materialfehler zurückzuführen sein.
Trotzdem hat mir der Verkäufer (das hiesige Rewe-Geschäft) den Umtausch verweigert. Ich bin leider nicht so drauf, dass ich direkt im Laden Krach schlage - andere können das, ich leider nicht. Ich habe mich per Mail an den Hersteller (Fa. Prym) gewandt und gleichzeitig an die Firmenleitung der Rewe-Kette. Wenige Tage später bekam ich nicht nur von dem Rewe-Laden mein Geld zurück, sondern auch ein Brieflein von der Fa. Prym mit gleich drei neuen Nadelsätzen. Ich kann mich also nicht beklagen. Das ist wirklich einwandfreier Service. Trotzdem habe ich die Stulpen mit den einfachen Addi-Nadeln zu Ende gestrickt und mittlerweile sind sie auch schon bei Freni angelangt.

Und nun, Tadaaa, endlich auch mal wieder etwas für mich:

Die Nebeljacke!

Nacht- und Nebeljacke müsste ich eigentlich sagen. Hier sind wieder zwei Muster von Iris Bishop eingesetzt. Sechs verschiedene Farben stecken in der Jacke, darunter eine "natürlich" gefärbte Wolle (Indigo und Goldrute) und ein Drachenwoll-Strang in der Farbe Eisblau. Alles ist Sockenwolle und wurde, wie üblich, mit MW 10 (in den einfarbigen Partien MW 8) auf der Lochkartenmaschine gestrickt. Meine Nebeljacke! Ich liebe sie schon jetzt, auch wenn ich wie ein Bauklötzchen darin aussehe.



Ich habe eine ganze Weile daran herumgebastelt; nicht so sehr stricktechnisch - das war einfach -, sondern im Hinblick auf das Design. Welche Kantenabschlüsse, welche Blenden, welche Kragenlösung und vor allem welche Knöpfe? Wer sich dafür interessiert, kann hier auf Ravelry Näheres nachlesen. Die Silberhaken, für die ich mich endlich entschieden habe, stammen von dem Dawanda-Shop "Knopf-Los" und ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Für den Shop mache ich gerne Werbung. Unkomplizierter Kontakt und prima Service. Da werde ich sicher noch öfter kaufen, denn die Haken machen sich an den bunten Einstrickmustern besonders gut.

Die beiden Muster, trage ich noch nach, stammen aus Iris Bishops Mustersammlung "Through The Ages", beide aus der Serie "Art Nouveau".

In den nächsten Tagen geht es auch gleich wieder an die Lochkarten, denn ich habe meiner Tochter einen Norwegerpullover in klassischem Blau-Weiß versprochen. Die Wolle liegt schon bereit - wieder Sockenwolle - und auch die Muster sind schon ausgewählt. Diesmal nicht von Iris Bishop; ich habe sie einfach bei Pinterest abgefischt. Morgen werde ich damit beginnen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Verfrühtes Weihnachtspaket

Ich beginne mit dem Unangenehmen: der kraus gestrickten Trachtenjacke, die ich klonen soll. Mittlerweile habe ich das Schlimmste, nämlich die Ausarbeitung der Bündchen, glücklich hinter mich gebracht. Es fehlen nur noch die Ärmel. Heute morgen habe ich sie berechnet und stricke jetzt daran, und zwar von oben nach unten. Da sich das dicke Krausgestrick nämlich erwartungsgemäß schlecht nähen lässt, habe ich einfach aus dem Armausschnitt Maschen aufgenommen.
Bitte nicht wundern, dass ein Armausschnitt nicht nur nicht existiert, sondern eher das Gegenteil davon. Ich muss mich an die Vorlage halten, und die war so.



Das war der Stand heute früh. Mittlerweile habe ich schon ein Stück Ärmel weitergestrickt. Außerdem habe ich endlich mal daran gedacht, meinen Zeitaufwand zu berechnen. Irgendeinen Richtwert muss ich ja haben, wenn ich angeben soll, was ich für die Strickarbeit verlange. Da haben wir nämlich noch nichts ausgemacht. Ich weiß nur, dass die alte Dame, für die ich stricke, vergeblich versucht hat, eine Strickjacke in passender Größe beim Versand oder in Trachtenläden zu kaufen. Was für mich heißt, ich werde mich an den Preisen für fertige Trachtenjacken orientieren. Ich bin gespannt, was bei den Verhandlungen herauskommt. Momentan habe ich nur die Ansage meiner Nachbarin (der Tochter eben jener alten Dame), dass ich mich gut dafür bezahlen lassen soll.

Was ich mir redlich verdient habe. Denn, das muss ich sagen, die Wolle ist eine Schande. Da sie von einem namhaften Hersteller stammt, der schon Wolle verkaufte, als ich noch ein Kind war, kann ich der Auftraggeberin nicht anlasten, bei Billigheimers gekauft zu haben. Sie kann nichts dafür. Aber man schaue sich dies mal an:



Das ist die Wanne, in der ich die Leibteile nach Fertigstellung gebadet habe, um das endgültige Maß zu ermitteln. Wenn ich Wolle frisch vom Schaf hätte, würde ich nichts sagen, aber das ist Industriewolle. Man denke. Ich sach nix weiter mehr dazu.

Zu was Schönem! Mein verfrühtes Weihnachtspaket!
Vor Wochen habe ich der lieben Martina eine ganze Schachtel mit Ketten, vorwiegend Halbedelsteine, geschickt. Ich habe nämlich seit Jahren einige Ketten hier liegen, die ich mir mal gekauft habe, als ich von Halbedelsteinen allgemein fasziniert war. Leider war ich dabei ziemlich unkritisch und habe einfach schlicht gefädelte Colliers gekauft; auch einige Schnüre beim Türken in Mainz, die einfach auf Nylonschnur lagen und keine Verschlüsse hatten. Damit das alles endlich mal schön wird, habe ich den ganzen Salat zum Neufädeln an Martina geschickt, von der ich weiß, dass sie sehr kreativen Schmuck fertigt - ich besitze ja schon die eine oder andere Preziose aus ihrer Hand.

Heute kam das Paket zurück und ich kann einfach nur staunen. Schade, dass ich meine simplen Materialien nicht fotografiert habe, dann könnte ich die Bilder als Kontrast daneben legen. Martina hat kleine Kunstwerke geschaffen. Wer mag, kann sich eine genauere Dokumentation und schöne Fotos in Martinas Blog Teeroses Tand anschauen. Ich habe alles nur schnell, solange es halbwegs hell war, auf Weiß fotografiert.



Das ist mein Liebling. Eine Wickelkette, vorwiegend aus Schneeflockenobsidianen und Perlen. Die Schneeflockenobsidiane habe ich irgendwann um die Jahrtausendwende bei Ebay gekauft, aber gar nicht oft getragen; ich mag diesen Stein zwar sehr, aber er war doch sehr langweilig gefädelt. Martina hat etwas Besonderes daraus gemacht. Passende Ohrringe gab es gleich dazu.



Links: Lila Perlen, war ein Strang vom Türken in Mainz - ich habe den Namen leider vergessen, der Laden liegt meiner Erinnerung nach an der Großen Bleiche in einem Eckhaus. Mittlerweile komme ich da auch nicht mehr hin, habe aber früher gern dort eingekauft. Die Perlen waren auf Nylon, ich wollte sie irgendwann einspinnen, aber dafür war das Loch zu klein. Sie sind violett-perlmuttschimmernd, eigentlich sehr schön.
Die Grundlage für die rechte Kette sind Türkissplitter, die ich von meiner Mutter geerbt habe; die größeren Teile stammen aus Martinas Fundus.



Zu guter Letzt zwei Ketten aus Materialien, die mir am Herzen lagen: Vor Jahren kaufte ich mir einmal bei einem Ferienaufenthalt in Pertisau eine Goldflusskette, die mir besonders gut gefiel; ich trug sie damals oft. (Sie kostete zwölf Mark, was damals viel Geld war; ich habe echt mit mir gerungen, ehe ich die Kette kaufte - liebe Güte, wie sind die Preise gestiegen! Ich kann mich sogar erinnern, dass die Verkäuferin mir einen Preisnachlass von zwei Mark gewährte, weil ich von "Halbedelsteinen" sprach und damit eine anscheinend überdurchschnittliche Kenntnis bewies.) Mittlerweile fand ich auch diese Kette etwas langweilig. Martina hat eine Kette aus Karneolen dazu kombiniert, die mir meine Töchter mal geschenkt haben und die ich ihr in gerissenem Zustand mitgeschickt hatte. Diese Steine harmonieren farblich sehr schön. Und auch hier sind die größeren Teile von Martina selbst, abgesehen von ein paar Lavaperlen, die ich ihr noch mitgeschickt hatte.

Ich kann gar nicht sagen, wie begeistert ich von dieser kreativen und harmonischen Gestaltung bin. Im Geist gehe ich schon meine Kleidung durch und überlege, was womit am besten zusammenpasst. Martina hat das simple Zeug, das ich ihr geschickt hatte, enorm aufgewertet. Einfach nur ein riesendickes Dankeschön!

Mittwoch, 12. November 2014

Schöne und weniger schöne Aufträge

Ich darf noch immer Stulpen stricken, für liebe Mitmenschen, die auch gern welche haben wollen. Und ich mache es immer noch so gerne, dass ich am liebsten gar nichts anderes stricken würde.

Diese sind für eine liebe Forenfreundin, die ich seit vielen Jahren aus mehreren Schreibforen kenne:



An meiner eigenen Hand gezeigt, was gut ging, denn meine Freundin hat die gleichen Handmaße wie ich. Die Stulpen sind inzwischen schon verschickt. Blautöne wollte meine Freundin haben, und das Vögelchen findet sich ebenfalls in Susan Anderson-Freeds Mustersammlung und heißt dort "Cardinal".
Wie schon im letzten Post erwähnt, sind Anderson-Freeds Original-Handschuhe etwas anders aufgebaut als meine. Sie benutzt für die Bündchen "corrugated ribs" und sieht durchgemusterte Finger vor, und die lettische Flechtborte findet sich in ihren Vorlagen gar nicht. Ich mag sie zur Musterbegrenzung gern und kann sie inzwischen auch gut stricken. Die Borte besteht aus vier Reihen; die erste und die letzte sind jeweils glatt rechts in alternierenden Farben gestrickt; die zwei mittleren links, wobei man den jeweils nicht benutzten Faden nicht hinter, sondern vor der Arbeit mitführt. Das korrekte und gleichmäßige Mitführen ergibt dann das Flechtmuster vor dem Gestrick. Man hat nach der ersten Linksreihe total verdröselte Fäden, die man aber nicht aufdröselt, denn in der zweiten Linksreihe dreht man die Fäden in die umgekehrte Richtung und entdröselt sie dabei wieder. Ich habe schon ganze Pullover mit diesen Flechtborten gesehen - sicher keine leichte Sache, die Fäden über eine Pulloverbreite zu verdrehen.

Mittlerweile habe ich die nächsten Autragsstulpen auf den Nadeln und für zwei weitere Paare liegt die Wolle schon bereit. Leider habe ich aber auch noch etwas anderes zu stricken, was mir - sagen wir's ruhig, denn die Auftraggeberin liest mit Sicherheit nicht hier mit - so gar keinen Spaß macht. Es handelt sich um eine Trachtenjacke für einen Mann. Der Auftrag geht wohl zurück auf meinen Besuch in einer Kinderchorgruppe; das war im Frühherbst. Die Kinder übten ein Spinnerinnenlied ein und die Chorleiterin hat mich damals gebeten, einen kleinen Vortrag über den Brauch der Spinnstube oder Lichtstube in alter Zeit zu halten. Es hat mir große Freude gemacht und die Kinder waren sehr interessiert und aufmerksam. Nun hatte dieser Besuch aber die Spätfolge, dass ich einige Wochen später eine ziemlich zerfledderte Wolljacke ins Haus gebracht bekam, und zwar von der Chorleiterin. Die Jacke gehörte ihrem Vater, der sie in den letzten zwanzig Jahren unzählige Male getragen und ziemlich durchgewetzt hat. Mein Auftrag ist, die Jacke möglichst exakt nachzustricken.

Da ich die Originaljacke nur wenige Tage behalten durfte, habe ich sie möglichst exakt gemessen. Für eine Männergröße ist sie erstaunlich schmal, obwohl der Besitzer ein "Einsachtziger" ist. Er ist allerdings extrem dünn. Die Jacke ist im Taillenbereich ganze 50 cm breit. Noch erstaunlicher fand ich allerdings das Gewicht. Die Originaljacke wog mehr als 1,1 Kilogramm. Was wohl an der Strickart lag; es war einfach Krausgestrick und so fest wie ein Brett.

Im Oktober bekam ich die Wolle dazu per Post geschickt - darauf habe ich bestanden, da ich mit Wolle dieser Machart nie umgehe und die Verantwortung nicht übernehmen wollte, sie selbst zu kaufen - und konnte beginnen. Die Wolle hat Aranstärke (200 Meter auf 100 Gramm), ich stricke mit Nadeln 3,5 und ebenfalls ziemlich fest. Spaß macht es nicht; die Wolle ist furchtbar hart und sperrig, obendrein so verunreinigt, dass ich beim Stricken ständig das Gefühl habe, Staub in die Augen zu bekommen. Macht keinen Spaß! Hier ist das Angestrickte:



Wie man sieht, nicht gerade fetzig, aber ich habe das Rückenteil inzwischen fertig und das erste Vorderteil begonnen. Wie ich das Ganze zusammennähe, weiß ich noch nicht, vielleicht mit Sockengarn in der passenden Farbe, denn mit dem dicken Originalgarn möchte ich nicht nähen. Man wird sehen. Bis Weihnachten soll das Teil fertig sein und wird es wohl auch; ich wäre schon viel weiter, wenn mich diese Strickerei nicht so anöden würde. Aber es geht schon, Zwischendurch kann ich ja immer wieder zu meinen geliebten Handschuhen zurück.

Sonntag, 2. November 2014

Päckchen geöffnet

Der Handschuhswap ist beendet und ich kann folglich mein Päckchen zeigen. Diese Handschuhe habe ich von meiner Wichtelmama bekommen:



Witzig ist, dass ich glaube, ich hatte diese Handschuhe schon mal in meiner Queue. Da ich aber schon die Circle Mitts nicht hingekriegt habe, nahm ich diese noch etwas anspruchsvolleren Kreiseldinger wieder heraus - glaube ich jedenfalls. Wie auch immer, jedenfalls kann ich mir weitere Experimente nun sparen. Die Stulpen sind aus auffallend schöner, etwas dickerer Wolle (dürfte ungefähr die Stärke von 6fach SoWo haben) und passen ausgezeichnet. Ich finde sie richtig schön; sie sind was ganz anderes als die Stulpen, die ich normal so stricke.

Wie schon mehrmals um diese Jahreszeit stricke ich Auftragsstulpen. Diesmal stricke ich mehrfarbig mit Restknäuelchen von bunter Sockenwolle und benutze dabei die wunderschönen Entwürfe von Susan Anderson-Freed. Von dieser Designerin gibt es zur Zeit zwei deutschsprachige Vorlagenbücher: Einmal das Buch "Nordische Maschenträume", das Muster für Handschuhe, Socken, Kniestrümpfe und Mützen enthält - meistens im norwegischen Stil, also Sterne und Schneeflocken -, und zum anderen ein Sonderheft "Fantastische Strickideen - Fair Isle", das wohl dem Strickbuch "Colorwork Creations" entspricht. Darin sind Handschuh- und Mützenmuster enthalten und zwar mit Tierfiguren und kleinen Füllmustern.

Ini beiden Büchern empfiehtl die Designerin dringend, beim mehrfarbigen Handschuhstricken von oben zu beginnen, bei Fingerhandschuhen also von den Fingerspitzen her. Man muss dann zwar sorgfältig darauf achten, die Finger in der richtigen Reihenfolge zu haben und die Handflächenmuster entsprechend den Fingern fortzusetzen, aber vermutlich ist es mit dem leidigen Anstricken ohne Löcher etwas leichter. Ich habe diese Technik noch nicht probiert. Bisher stricke ich nur Stulpen mit einfarbigen Fingern. Demnächst werde ich aber zu Fingerhandschuhen übergehen und dann wird das Rezept ausprobiert.

Es folgt nun die Stulpenparade:



Nummer eins, die Stulpen, die ich meinerseits für mein Wichtelkind gestrickt habe. Wie ich inzwischen weiß, passen sie sehr gut. Mein Wichtelkind hat ganz ähnliche Handmaße wie ich, deshalb konnte ich die Stulpen an meiner Hand modeln.

Während ich auf den Auspacktermin wartete, suchte ich Restknäulchen von Sockenwolle zusammen und strickte diese Stulpen:



Die sollten für meine Tochter sein. Da ich nicht sicher war, ob sie das Meislein mag, und außerdem noch einen Rest handgefärbte knallrote Wolle hatte, folgten sofort die etwas offensiveren Greifenstulpen:



Zur Zeit habe ich das viertel Stulpenpaar in Arbeit, diesmal in Blautönen mit einem Kiebitz für eine Freundin. Und danach wird noch eine "Bestellung" einer anderen Freundin folgen.

Die "latvian borders", die bei allen Stulpen die Muster voneinander abgrenzen, sind übrigens nicht Bestandteil des Originaldesigns, ebensowenig wie die doppelten Säume mit Zackenrand. Anderson-Freeds Handschuhe haben alle zweifarbige Rippen. Da ich darauf verzichtet habe, gemusterte Finger zu stricken, fand ich es aber schöner, die Muster der Handfläche über die Handwurzel fortzusetzen; das sieht meiner Meinung nach ausgewogener aus. Die lettischen Borten habe ich aus einem Verena-Sockenheft gelernt. Ich finde sie zur Unterteilung der Musterflächen sehr schön, obwohl Anderson-Freed sie nicht vorsieht. Etwas problematisch ist bei diesen Borten der Rundenübergang; den sieht man sehr viel mehr als im Glattgestrick. Ich habe ihn direkt unterhalb der Daumenwurzel angeordnet; irgendwo muss er ja hin und da ich ohnehin dort den Daumen herausstricke, stört die kleine Unregelmäßigkeit dort am wenigsten. Auf dem Bild mit den Meisenstulpen kann man es gut erkennen.

Befremdlich finde ich bei Anderson-Freeds Originaldesigns, dass sie bei den meisten Mustern mehr als 60 Maschen pro Runde vorsieht, zum Teil sogar wesentlich mehr. Ihre wunderschönen Entenmuster werde ich auf Handschuhen nicht umsetzen können: Die Enten sind 40 Maschen breit, das bedeutet 80 Maschen pro Runde - für mich viel zu viel, das sind meiner Meinung nach Männergrößen. Dabei ist meine Maschenprobe sogar etwas kleiner als ihre. Ich habe keine Ahnung, wie das funktionieren soll. Die schönen Enten werde ich vielleicht noch auf einer Mütze anbringen. Denn auch die Mützenmuster in Anderson-Freeds Vorlagenbüchern haben einiges Suchtpotential. Sie beschreibt Tam-Mützen, einfache Skimützen und Chullos mit Ohrenklappen, und alle Muster sind untereinander kombinierbar.

Demnächst werde ich mich auch an gemusterte Finger wagen (und Mützen stricken) aber vorher werde ich noch die Bestellungen von Freunden abarbeiten und außerdem ein Paar Stulpen für mich selbst stricken. Vielleicht mit Hasen - ich habe da eine sehr nette Vorlage gefunden.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Swap und Swap

Gerade liegt ein Päckchen bei mir, das ich nicht vor dem 1. November öffnen darf, mag die Neugier noch so groß sein. Es ist mein Päckchen aus dem Handschuhswap in der Ravelry-Tauschgruppe. Wo ein Handschuhtausch angeboten wird, bin ich natürlich sofort dabei. Die Handschuhe, die ich für mein Wichtelkind gestrickt habe, darf ich hier natürlich noch nicht zeigen; ich glaube zwar nicht, dass mein Wichtelkind hier liest, aber Querverbindungen sind immer möglich. Dafür kann ich aber zeigen, was ich zwischenzeitlich aus dem Kreativ-Wanderpaket gezogen habe:



Wie immer war das Paket mit tollen Sachen voll gestopft. Ich hätte vieles gern genommen, aber natürlich darf ich nicht mehr rausnehmen, als ich reintue. Zuallererst habe ich bei Teeroses Schmuck zugelangt und mir gleich zwei Colliers unter den Nagel gerissen, die mir unheimlich gut gefallen; wie alles, was Teerose an Schmuck macht. Auch der schöne Einzugshaken ist von Teerose. Ich habe bisher zwei Einzugshaken für meine vier Spinnräder, und beide sind ganz schlicht mit Holzgriff. Da darf es auch mal was Besonderes sein.
Die schönen grünen Rolags wollten auch unbedingt bei mir bleiben - ich werde bei Gelegenheit noch ein besseres Foto machen, das Grün ist einfach der Hammer - und für meine Tochter habe ich mir noch das kleine "gewickelte" Schmuckset gegriffen. Das ist mir schon ins Auge gestochen, als das Wanderpaket letztes Mal bei mir war; dass es jetzt immer noch drin war, habe ich mal als Signal betrachtet, dass es zu mir bzw. meiner Tochter will.
Ich danke allen Creativas für die tollen Sachen. Bei der nächsten Runde (es ist schon die sechzehnte) werde ich aussetzen, weil ich so schnell keine neuen Sachen für das Paket machen kann, aber im nächsten Jahr will ich gleich wieder dabei sein.


Und nun something completely different, hier ist die Mini-Ulla fürs Täschchen:


Design: Yarn Artists

Die Vorlage heißt "Owl Key Chain Pattern" und ist hier umsonst bei Ravelry erhältlich. Das kleine Ding ist in einer halben Stunde genadelt; die längste Zeit hat es in Anspruch genommen, zwei genau zusammenpassende Knöpfchen aus der Dose zu kramen. Die Eule hängt an meiner Handtasche, und als ich letzte Woche bei meiner Tochter in Leipzig war, hat mich in einem Möbelladen (wo wir eine Deckenleuchte gekauft haben) eine Verkäuferin darauf angesprochen. Wir haben eine ganze Weile übers Häkeln geredet; sie hatte es wohl gerade erst gelernt. Nun ja, leider funktionierte eine von den Glühbirnen, die uns die Dame verkauft hat, nicht, was wir aber erst spät am Abend merkten, als der Laden geschlossen hatte, und der nächste Tag war ein Sonntag und wir mussten nach Fulda zurück. Ich habe dann von hier aus mit der Dame telefoniert und mich sehr gefreut, dass sie sich sofort an die Kundin mit der Eule erinnerte ... Nächste Woche sind wir wieder in Leipzig und werden die Lampe bei der Gelegenheit umtauschen, und vielleicht bringe ich der netten Verkäuferin eine solche Eule mit. Die Häkelei ist ja flott fertig.

Wolle habe ich hier, glaube ich, schon eine ganze Weile nicht mehr gezeigt. Hier also meine erste fertige Wolle vom Leipziger Wollefest: Merino, Flachs und Seide von dibadu, gesponnen auf dem Minstrel und zum Teil auch auf meiner alten Schwedin.



Die Wolle ist schon verstrickt, aber ich habe noch kein schönes Foto von dem fertigen Teil. Nächstes Mal also.

Samstag, 4. Oktober 2014

Wie man ein Bett anzieht

Gerade ist meine ältere Tochter endgültig ausgezogen und hat - da der Platz noch sehr begrenzt ist - meinen Strickmaschinentisch mitgenommen, der sich vom Normmaß von 140 x 80 cm auf 80 x 80 cm verkleinern lässt. Ich habe stattdessen einen Eichentisch aus dem Keller nach oben getragen, der 120 x 80 cm groß ist, also etwas kleiner als der alte Strickmaschinentisch. Ich werde bei dieser Gelegenheit einiges um- und ausräumen, weil das Strickzimmer für Näh- UND Strickarbeiten entschieden zu klein wird.

In letzter Zeit habe ich mehr genäht als gestrickt. Aus dem Nachlass meiner Mutter habe ich zum Beispiel einiges an Bettwäsche gebunkert, vor allem schöne alte Leinenlaken, die ich schon lange zum Nähen nehmen wollte. Kürzlich habe ich zum ersten Mal versucht, aus so einem alten Leinenlaken ein Kleidungsstück zuzuschneiden, nämlich eine Tunika aus der aktuellen Ottobre. Das war schon recht interessant. So ein Leinenlaken ist zwar ganz schön groß, aber wenn es schon mehreren Generationen als Schlafunterlage gedient hat, ist es in der Mitte um einiges dünner als an den Seiten. Ich habe meinen Papierschnitt um die Kanten herum angeordnet und sogar den Hohlsaum als "falsche" Knopfleiste mitbenutzt. Und das ist dabei herausgekommen:



Die Knopfleiste ist, wie gesagt, "falsch". Bis auf einen kleinen Schlitz oben ist sie zugenäht und hat auch keine Knopflöcher. Ich wollte unbedingt die schönen Kokosknöpfe verwenden, die ich auf der Seychelleninsel Mahé gekauft habe. Sie stammen von der endemischen Coco de Mer und sind zertifiziert, denn Fabrikate von dieser Palme dürfen nur begrenzt ausgeführt werden. Ich habe ca. 25 Knöpfe verschiedener Größe auf einer Karte gekauft. Der größte Knopf ist der obere, der in der Form des riesigen Samens der Coco de Mer geschnitzt ist - diese Form ist quasi emblematisch für das ganze Seychellengebiet. Ein Knopfloch, das groß genug gewesen wäre, diesen Knopf durchzulassen, hätte nicht auf die Knopfleiste gepasst und ist auch überflüssig, denn der Halsausschnitt ist auch so groß genug. Hier sind die Knöpfe nochmal größer zu sehen. Jeder Knopf hat ein anderes Muster.



Auf die Ärmel habe ich ein Stück alte Klöppelspitze gesetzt. Die Tunika ist sehr schön geworden, ich bin richtig stolz darauf. Deshalb habe ich sie auch gleich ein zweites Mal nachgenäht, diesmal aus einem alten Bettbezug, den ich zuvor rot gefärbt habe. Davon habe ich leider kein Foto, aber auch dieses Stück trage ich gern.

Demnächst ist der Schnitt noch ein drittes Mal fällig - ich habe mir nämlich von Mahé auch noch einen Pareo mitgebracht, weiß mit grünen Hibiskusblüten, der sich prima für diesen Schnitt eignet. Wahrscheinlich werde ich auf die Knopfleiste dann verzichten, da ich sie sowieso nicht brauche und das Muster ohne Unterbrechung schöner zur Geltung kommt.

Donnerstag, 18. September 2014

Tauschpaketprojekte

Die Blogpause war lang - ich war fast die ganzen Sommerferien abwesend und auch unmittelbar davor nicht sonderlich aktiv. Aber nun ist dafür richtig viel nachzutragen. Vor allem steht wieder mal das Tauschpaket ins Haus. Letztes Mal habe ich vor allem Handschuhe und Stulpen hineingesteckt - es dürften vier oder fünf Paar gewesen sein. Aber schon nach drei Stationen waren alle weg. Da ich daraus wohl schließen darf, dass meine Tauschpartnerinnen gern Handschuhe und Stulpen mögen, habe ich einen kleinen Vorrat gestrickt, der nun darauf wartet, ins Tauschpaket zu wandern.

Diese hier heißen kurz und knapp "30°", weil ich sie dicht am Äquator begonnen habe. Die Vorlage gibt's umsonst bei Ravelry und heißt "Hiya Hiya Blossom Fingerless Mitts".


Design: Qianer Huang

Das Material war ein Restknäuel aus einem Wollreste-Tauschpaket. Die Stulpen sind schön "lacig" und daher keine ausgesprochenen Winterstulpen. Sie passen schon, wenn man im Herbst mal etwas kalte Händchen hat. Begonnen habe ich sie aber, wie gesagt, bei mindestens dreißig Grad auf La Digue, das ist eine Seychelleninsel.



Die zwei Fläschchen haben, bevor ich sie ausgetrunken habe, das seychellische Bier "Seybrew" enthalten. Es entsteht in Kooperation mit der Kulmbacher Brauerei und entspricht somit dem deutschen Reinheitsgebot. Das Flaschenbier wird auf der Hauptinsel Mahé gebraut, das Seybrew in Dosen kommt aus Dublin. So hat man es mir jedenfalls gesagt. Ich hab da ein wenig Zweifel; wahrscheinlich wird auch das Flaschenbier importiert. Aber wie auch immer - es hat jedenfalls gut geschmeckt.

Zurück zum Thema Tauschpaket! Hier ein zweites Stulpenpaar, nach eigenem Entwurf:



Diese Stulpen heißen "Invers" und sind aus Resten von Sockenwolle gestrickt. Für mich sind sie im Handtellerbereich etwas weit ausgefallen, aber da sie sich oben durch das Einstrickmuster wieder zusammenziehen, kann man ganz gut mit der Mehrweite leben.

Nummer drei und vier fürs Tauschpaket zeige ich hier nicht, aber dafür noch eines für mich. Jawohl, mich! Diese Stulpen sind nämlich echt voll krass, die gebe ich nicht her:


Design: Julia Müller


Die handgefärbte Wolle in grellem Pink stammt aus dem Haus Zitron, das Design ist von "Laris Designs" (Julia Müller, die die schönsten Handschuhe weit und breit entwirft) und heißt "Eisblume". Die Original-Eisblume ist ein Fingerhandschuh und sieht noch erheblich mehr Perlen vor. Ich wollte jedoch unbedingt Stulpen haben, und die knallige Farbe ließ nur eine Andeutung von Perlen zu. Vielleicht stricke ich bei Gelegenheit noch ein Paar Handschuhe nach dem Original.
Auch diese Stulpen sind etwas weit geworden, obwohl ich die Größe M gestrickt habe, die mir bei den Laris-Designs sonst immer passt. Ich vermute, es liegt an der Wolle, die etwas mehr "bauscht" als normal - mir kam das schon beim Stricken so vor. Übrigens habe ich für diese Stulpen das erste Mal mit Bambusnadeln gestrickt und fand sie sehr angenehm.


Spinnwebgestrick ...

Während meiner Blogpause habe ich noch erheblich mehr gestrickt und genäht - und natürlich auch gesponnen -, aber damit dieser Eintrag nicht ausufert, erstmal nur noch ein Teil. Dafür aber ein bildschönes! Ich habe im Tausch für diese Handschuhe ja einiges an schöner Wolle von Teerose bekommen - schon im Februar letztes Jahr, sehe ich gerade - ist das wirklich so lange her?? Oje ... Darunter war jedenfalls wieder ein Strang Cobwebwolle mit der Superlauflänge von 1200 m auf 100 Gramm. Wenn diese Wolle auch noch lebhaft gefärbt ist, gibt es eigentlich nur eine Strickart dafür: das Clustermuster. Ich habe eine ganze Anzahl Muster ausprobiert, bin aber für diese extrem feine Wolle immer wieder darauf zurückgekommen. Den Pullover "Fancy" in diesem Muster habe ich schon einmal gestrickt, auch mit Wolle von Teerose. Er ist im Gebrauch leider recht kurz geworden, aber ich trage ihn sehr gern. Mein neuer Fancy-Pullover ist nun um einiges länger. Auch die Ärmel sind länger. Ich habe ihn auf einer Fahrt durch Frankreich beendet und in dem kleinen Ort Uzès im Departement Gard zum ersten Mal getragen. Uzès hat einen wunderschönen mittelalterlichen Stadtkern; der Film "Cyrano de Bergerac" mit Gérard Depardieu und Vincent Perez wurde dort gedreht. Wir haben bei unserem Besuch ganz viele Schauplätze aus diesem Film wiedererkannt. Der Bogengang, in dem Roxane nach dem Brief ihes Geliebten sucht, ist unverkennbar.

Und hier wurde mein zweiter Fancy-Pullover eingeweiht. Ja, das bin ich in Uzès:


Design: Erika Knight

Hier sieht man das Muster genauer:



Ich habe den Pullover nicht gewogen, aber mehr als 100 Gramm wiegt er bestimmt nicht. Und das Clustermuster ist auch keineswegs langwierig zu stricken. Die Höhe vom Saum bis zum Beginn des Armausschnitts beträgt zum Beispiel etwas über 120 Reihen, das finde ich nicht übermäßig viel. Natürlich ist so ein Stück nichts für alle Tage; man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht irgendwo hängenbleibt und Fäden aus dem lockeren Gestrick zieht.

Der kleine Schal, den ich auf dem unteren Bild trage, ist nun das letzte Stück, das ich hier vorstelle:


Design: Susan Ashcroft

Er heißt "Das kleine Finale", weil ich ihn am Tag des vorletzten Spiels in Brasilien begonnen habe. Nein, ich war nicht in Brasilien, sondern das Spiel, und zwar das um den dritten Platz. Ich hatte aus den uralten Zeiten, als die liebe Emi ihren Onlineshop auflöste, noch Recyclingseide liegen, die nun endlich mal weg sollte. Die Seide ist in den kleinen Rundschal gewandert. So richtig begeistert war ich nicht von dem Material. Ich spinne ja selbst mit Seidenabrissen, und meine gesponnenen Fäden sind gleichmäßiger, weicher und haltbarer als dieser fertige Faden. Aber was solls, ich habe nun ein quietschig buntes Teilchen um den Hals für jede Lebenslage.



Selfie vor dem Spiegel - und das war's für heute. Ein interessanter Selbstnäh-Challenge folgt demnächst.

Wohnsitze





annarinnschad [at] gmx [dot] de

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