Samstag, 6. Juni 2009

Kleines Nachtpfauenauge

Seit Tagen haben wir Logiergäste: Schmetterlingsraupen, die sich in Gläsern und Schachteln aufhalten, ständig mit Laub versorgt werden müssen (und zwar ganz speziellem Laub, die einen fressen nur Schlehenblätter, die anderen nur Pflaumenblätter und wieder andere wollen nur Liguster) und immer fetter werden. Hält man ein Ohr ans Glas, hört man ein deutliches Schmatzen ...

Und so grün wie die Raupen des Kleinen Nachtpfauenauges stellt sich meine Wolle vor:



Die will ein Tuch werden! Welches, weiß ich noch nicht, muss mal die Länge abmessen. Immerhin habe ich 130 Gramm Wolle und nachfärben geht sicher auch noch - wenn es auch wahrscheinlich ein anderes Grün geben wird.
Ich spinne einen Farbverlauf von Hellgrün nach Dunkelgrün. Die Wolle ist beim Färben ein wenig angefilzt (es ist ein Gotland-Milchschafmix) und lässt sich etwas schwer ausziehen, aber der Faden macht einen sehr stabilen Eindruck. Ich werde ihn als Single verstricken, wenn ich ihn glatt bekomme, aber damit hatte ich ja bisher nie Schwierigkeiten.
Wollverine ist schnell wie immer und hat schon die Hälfte der Wolle verschlungen. Heute ist Spinntreff!

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